KI-Logo-Generator: Die 6 besten Tools im Vergleich (2026)

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Written By Max Benz

Was ist ein KI-Logo-Generator?

Ein KI-Logo-Generator erstellt auf Basis von Texteingaben, Fragebögen oder Stilvorlagen automatisch Logo-Vorschläge. Einfach den Firmennamen eingeben. Das Tool liefert innerhalb von Sekunden fertige Designs, die sofort einsatzbereit sind, ohne dass du eine einzige Stunde in Grafikprogramme oder Designkurse investieren musst. Kein Agenturtermin, keine Wartezeit.

Technisch arbeiten diese Tools auf zwei verschiedene Weisen. Template-basierte KI-Generatoren wie Looka oder Wix Logo Maker greifen auf eine große Datenbank vorgefertigter Elemente (Icons, Schriften, Farbkombinationen) zurück und ordnen diese nach deinen Angaben zusammen. Generative KI-Ansätze wie der in Canva integrierte Dream Lab erzeugen Grafiken per Textprompt neu. Beide Methoden haben ihre Stärken: Template-KI liefert konsistentere, druckfertige Ergebnisse; generative KI produziert ungewöhnlichere Formen, die sich schlechter kontrollieren lassen.

Was KI-Logo-Generatoren können:

  • Logo-Entwürfe in wenigen Minuten ohne Designkenntnisse erstellen
  • Verschiedene Varianten (Farben, Layouts, Ikonenwahl) sofort testen
  • Markenfarben und Typografie für weitere Materialien speichern
  • Exportformate liefern, die für Web und teils für Druck geeignet sind

Was sie nicht können: ein wirklich einzigartiges Markenzeichen entwickeln, das tief in einer Markenstrategie verwurzelt ist. Für den Start einer Nebentätigkeit, eines Onlineshops oder einer kleinen Agentur reicht das jedoch vollständig aus. Kein Widerspruch.

Seit 2023 hat sich der Markt stark entwickelt. Viele Plattformen, die früher reine Template-Editoren waren, haben echte generative KI-Komponenten eingebaut. Die Qualität der Ergebnisse ist deutlich gestiegen, die Preise blieben stabil. Wer heute ein KI-Logo erstellt, bekommt für wenige Euro oder sogar kostenlos ein Ergebnis, das vor fünf Jahren mehrere Hundert Euro bei einer Agentur gekostet hätte. Das ist eine erhebliche Verschiebung.

Die besten KI-Logo-Generatoren 2026 im Überblick

Canva ist die erste Wahl für Einsteiger und alle, die ein kostenloses Logo ohne Wasserzeichen brauchen. Looka überzeugt, wenn du neben dem Logo gleich ein vollständiges Markenpaket willst. Adobe Express lohnt sich vor allem dann, wenn du bereits andere Adobe-Tools nutzt.

Die Tabelle unten gibt dir einen schnellen Überblick über alle sechs Tools mit Preisen, Formaten und dem jeweiligen Hauptvorteil:

ToolKostenlos-OptionPreis abExportformateAm besten für
CanvaJa, unbegrenzt (PNG)ca. 13 Euro/Monat (Pro)PNG (kostenlos), SVG/PDF (Pro)Einsteiger, Freelancer, kleine Unternehmen
LookaNur Design, kein Downloadca. 65 Euro einmalig (Logo-Paket)JPG, PNG, PDF, EPS, SVGStartups mit Bedarf an vollständigem Markenpaket
Adobe ExpressJa, Basis (25 KI-Credits/Monat)ca. 10 Euro/Monat (Premium)PNG, JPG (kostenlos); mehr Formate (Premium)Adobe-Nutzer, Content-Creator
Wix Logo MakerJa, mit Wasserzeichenca. 20 Euro einmalig (Basic Logo)PNG, SVG (ab Basic Logo)Wix-Website-Nutzer
Design.comJa, eingeschränktca. 15 Euro/Monat (Pro)SVG, EPS, PDF, PNG, JPG, GIF, MP4Template-reiche Branding-Projekte
VistaprintJa, vollständigkostenlosPNG (kostenlos), SVG (Druck-Paket)Schnelles Logo für Printprodukte

Kurzempfehlung nach Nutzertyp:

  • Du brauchst ein Logo ohne Budget: Canva Free oder Vistaprint
  • Du willst ein vollständiges Markenpaket: Looka Brand Kit (ca. 8 Euro/Monat im Abo)
  • Du arbeitest im Adobe-Ökosystem: Adobe Express Premium

Canva KI-Logo-Generator

Canva ist klar die beste Wahl für alle, die ein professionell aussehendes Logo ohne Vorkenntnisse und ohne Kostenrisiko erstellen wollen. Kostenlos. Die kostenlose Version erlaubt unbegrenzte Designs und Downloads als PNG-Datei, was für Social-Media-Profile, Websites und digitale Präsentationen völlig ausreicht.

Der Generator in Canva arbeitet auf zwei Ebenen. Einerseits gibt es den klassischen Template-Editor, bei dem du eine Vorlage wählst, Text und Farben austauschst und fertig bist. Andererseits gibt es Dream Lab (betrieben über Leonardo.AI), der auf Textprompts reagiert und neue Grafiken erstellt. Die generierten Ergebnisse sind brauchbar, wirken aber manchmal austauschbar; sorgfältiges Nachbearbeiten ist meistens nötig.

Stärken von Canva:

  • Kostenloser Plan mit echter PNG-Nutzbarkeit ohne Wasserzeichen
  • Riesige Auswahl an Icons, Schriften und Designvorlagen
  • Brand-Kit zum Speichern von Logo, Farben und Schriften
  • Animierte Logo-Exporte für Social Media

Schwächen von Canva:

  • SVG-Dateien (wichtig für Druckanwendungen) sind nur im Pro-Plan enthalten
  • Der KI-Generator erzeugt oft generische Ergebnisse; sorgfältiges Nachbearbeiten ist meistens nötig
  • Canva ist eine allgemeine Design-Plattform, kein spezialisiertes Logo-Tool

Canva Preise 2026:

  • Kostenlos: vollständiger Design-Zugang, PNG-Download, eingeschränkter Speicher
  • Pro: ca. 13 Euro/Monat (jährlich ca. 120 Euro/Jahr), SVG-Export, Hintergrundentferner, 100 GB Speicher
  • Teams: ca. 10 Euro/Monat pro Nutzer (Mindestgröße: 2 Personen)

Für wen eignet sich Canva am besten?

Canva ist die richtige Wahl, wenn du:

  • zum ersten Mal ein Logo erstellst und keine Grafikdesign-Erfahrung hast,
  • kein Budget für ein Logo-Tool ausgeben möchtest,
  • oder das Logo hauptsächlich digital verwendest (Website, Social Media, Präsentationen).

Wer regelmäßig für den Druck arbeitet oder skalierbare Vektorformate braucht, für den lohnt sich das Pro-Abo klar: ca. 120 Euro pro Jahr für den Schritt von PNG zu SVG, was bei jeder professionellen Druckerei Pflicht ist.

Looka KI-Logo-Generator

Looka ist kein normaler Template-Editor. Das Tool richtet sich an Startups und Gründer, die nicht nur ein Logo-Bild suchen, sondern ein vollständiges Markenpaket mit Visitenkarten, E-Mail-Signaturen und Social-Media-Vorlagen. Du beantwortest zunächst einen kurzen Fragebogen zu Firmenname, Branche und Stilvorlieben, und Looka generiert daraus eine Auswahl professionell wirkender Logos, die bereits auf deine Nische zugeschnitten sind.

Das Ergebnis fühlt sich konsistenter an als bei reinen Template-Editoren, weil Looka Ikonenkombinationen, Schriftpaarungen und Farbpaletten gezielt auf deine Branche abstimmt, statt wahllos Vorlagen anzuzeigen. Der Haken: Herunterladen geht nicht gratis. Das Design siehst du kostenlos, die Dateien gibt es erst nach einem Kauf.

Stärken von Looka:

  • Fragebogen-Ansatz liefert von Anfang an relevante Vorschläge ohne Designentscheidungen
  • Einmalzahlung-Option verfügbar (kein Abo-Zwang für das reine Logo)
  • Umfangreiches Markenpaket mit über 300 gebrandeten Vorlagen
  • Vollständige Urheberrechtsübertragung beim Premium-Paket

Schwächen von Looka:

  • Kein kostenloser Download, nicht einmal als Testdatei
  • Anpassungsoptionen nach der ersten Stilwahl begrenzt
  • Das Brand-Kit-Abo verteuert sich schnell, wenn man langfristig rechnet

Looka Preisübersicht 2026:

  • Basic Logo-Paket: ca. 20 Euro einmalig (JPG + PNG)
  • Premium Logo-Paket: ca. 65 Euro einmalig (SVG + EPS + vollständige Urheberrechte)
  • Brand Kit Abo: ca. 8 Euro/Monat (über 300 gebrandete Vorlagen, kompletter Dateisatz)
  • Brand Kit Web: ca. 11 Euro/Monat (zusätzlich Website-Builder)

Looka ist eine sinnvolle Investition, wenn du zum Start deines Unternehmens alles aus einer Hand brauchst: Logo, Visitenkartenvorlage, Briefkopf und Social-Media-Templates. Wer nur ein Logo-Bild ohne Markenpaket sucht, findet bei anderen Tools eindeutig besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Adobe Express KI-Logo-Generator

Adobe Express ist ideal für Nutzer, die bereits im Creative-Cloud-Ökosystem arbeiten, und für alle, die neben dem Logo auch anderen Content erstellen. Das Tool verbindet einen Template-basierten Logo-Editor mit KI-gestützter Bildgenerierung und lässt sich direkt mit Photoshop, Illustrator und anderen Adobe-Produkten koppeln. Wer bereits einen Adobe-Workflow hat, profitiert hier am stärksten.

Die kostenlose Version funktioniert eingeschränkt: 25 KI-Credits pro Monat reichen für einen ersten Entwurf, nicht aber für intensives Ausprobieren. Premium-Vorlagen bleiben gesperrt. SVG-Export fehlt. Wer Adobe Express ernsthaft nutzen will, kommt am Premium-Plan für ca. 10 Euro/Monat nicht vorbei.

Stärken von Adobe Express:

  • Nahtlose Integration mit anderen Adobe-Creative-Cloud-Tools
  • Zugang zu tausenden Adobe Fonts, einer der größten Schriftbibliotheken überhaupt
  • Animierte Logo-Exporte ohne Aufpreis (bereits im kostenlosen Plan)
  • Team-Preise von ca. 6,50 Euro/Monat pro Nutzer machen es für Agenturen interessant

Schwächen von Adobe Express:

  • 25 KI-Credits pro Monat sind schnell aufgebraucht
  • Premium-Vorlagen vollständig hinter dem Bezahl-Plan gesperrt
  • Kein SVG-Export im kostenlosen Plan

Adobe Express Preise 2026:

  • Kostenlos: Grundfunktionen, 25 KI-Credits/Monat, PNG/JPG-Export, 2 GB Speicher
  • Premium: ca. 10 Euro/Monat, vollständiger Vorlagenzugang, mehr Exportformate, 100 GB Speicher
  • Teams: ca. 6,50 Euro/Monat pro Nutzer

Adobe Express vs. Canva: Wann welches Tool?

Wähle Adobe Express, wenn du:

  • bereits Photoshop oder Illustrator nutzt (nahtlose Asset-Übertragung),
  • Zugang zur vollständigen Adobe-Schriftenbibliothek brauchst,
  • oder animierte Logos für Reels und Stories erstellen willst.

Wähle Canva, wenn du:

  • noch kein Adobe-Konto hast,
  • ein stärkeres kostenloses Angebot bevorzugst,
  • oder ein einfacheres Interface suchst.

Wix KI-Logo-Generator

Wix Logo Maker ist die vernünftige Wahl für alle, die ohnehin eine Wix-Website betreiben oder planen. Das Tool generiert Logo-Vorschläge auf Basis eines kurzen Fragebogens. Kostenlos siehst du das fertige Ergebnis mit Wasserzeichen; kommerziell nutzen kannst du es erst nach einem Kauf.

Der Wix Logo Maker (Wixel) ermöglicht die Erstellung eines kostenlosen Logos direkt im Browser – ohne Vorkenntnisse.

Die eigentliche Stärke von Wix liegt in der tiefen Integration: Das Logo lässt sich direkt in die Wix-Website übernehmen, erscheint automatisch im Browser-Tab und in der Kopfzeile. Wer seinen kompletten Online-Auftritt auf Wix aufbaut, spart sich dadurch mehrere Schritte. Kein manuelles Hochladen, kein Formatierungsproblem.

Stärken von Wix Logo Maker:

  • Enge Verzahnung mit dem Wix-Website-Builder
  • Einsteigerfreundlicher Fragebogen-Workflow
  • Basic Logo-Paket als einmalige Zahlung verfügbar (kein Abo nötig)
  • SVG-Export bereits im Basic-Paket enthalten

Schwächen von Wix Logo Maker:

  • Kostenlose Version nur mit Wasserzeichen nutzbar
  • Geringere Vorlagenvielfalt im Vergleich zu Canva oder Design.com
  • Nur sinnvoll, wenn du Wix auch als Website-Plattform nutzt

Wix Logo Maker Preise 2026:

  • Kostenlos: Vorschau mit Wasserzeichen
  • Basic Logo: ca. 20 Euro einmalig (PNG + SVG, kommerzielle Lizenz)
  • Advanced Logo: ca. 45 Euro einmalig (zusätzlich Social-Media-Dateisatz, Visitenkarten-Vorlage)

Für Nicht-Wix-Nutzer gibt es stärkere Alternativen. Wer aber seine komplette digitale Präsenz auf Wix aufbaut, bekommt mit dem Wix Logo Maker eine gut integrierte Lösung zum fairen Preis.

Oft übersehen: Der Wix Logo Maker erstellt auf Wunsch direkt eine Favicon-Version des Logos. Dieses kleine Symbol erscheint im Browser-Tab und wird von vielen anderen Logo-Tools nicht automatisch mitgeliefert. Gerade ohne Grafikdesign-Hintergrund spart das einen konkreten Arbeitsschritt, den man sonst entweder mühsam per Hand nachzieht oder für eine externe Bearbeitung bezahlt.

Design.com KI-Logo-Generator

Design.com ist keine reine Logo-App. Die Plattform bietet über 360.000 professionelle Designvorlagen, Domain-Registrierung, Druckservice und mehr als 50 weitere Designtools. Für Nutzer, die ein Logo als Teil eines umfangreicheren Markenauftritts benötigen, ist das ein echter Vorteil.

Die KI-Komponente funktioniert über Keyword- und Namensinput: Du gibst die Branche an, das System sucht passende Vorlagen heraus. Der größte Pluspunkt ist nicht die KI-Generierung selbst, sondern die schiere Auswahl. Über 360.000 Vorlagen bedeutet, dass fast jede Nische abgedeckt ist.

Stärken von Design.com:

  • Größte Vorlagenbibliothek aller hier verglichenen Tools (360.000+ Designs)
  • Logofarben synchronisieren sich automatisch über alle Markenmaterialien
  • Exportformate SVG, EPS, PDF, PNG, JPG, GIF und MP4 verfügbar
  • 24/7-Support per E-Mail und Live-Chat

Schwächen von Design.com:

  • Keine native Mobil-App
  • Kollaborationsfunktionen für Teams eingeschränkt
  • Bezahl-Plan-Preise werden erst spät im Anmelde-Flow transparent

Design.com Preise 2026:

  • Kostenlos: Grundzugang, eingeschränkte Exporte
  • Pro-Pläne: ab ca. 15 Euro/Monat, inklusive vollständiger kommerzieller Rechte und erweiterter Lizenzen

Design.com eignet sich am besten für Nutzer, die neben dem Logo direkt Visitenkarten, Briefköpfe und Social-Media-Templates erstellen wollen, ohne dafür mehrere Tools zu abonnieren.

Praktisch: Die Plattform unterstützt Deutsch und akzeptiert Zahlungen in neun Währungen. Support und Rechnungsstellung laufen auf Deutsch. Wer überwiegend von unterwegs arbeitet, sollte allerdings beachten, dass es keine native Mobil-App gibt. Das browserbasierte Tool funktioniert auf Smartphones ausreichend gut; für längere Bearbeitungssitzungen empfiehlt sich jedoch ein Desktop oder Laptop.

Wie erstelle ich ein Logo mit einem KI-Generator?

Ein KI-Logo zu erstellen dauert fünf bis fünfzehn Minuten, wenn du weißt, was du brauchst. Bei fast allen Tools läuft der Prozess ähnlich ab. Vier Schritte trennen dich vom fertigen Logo. Alle vier sind gut lösbar, auch ohne Designhintergrund.

Die 4 Schritte zur Logoerstellung mit einem KI-Generator: Prompt eingeben, KI generiert Designs, Design anpassen und Logo herunterladen.

Schritt 1: Firmenname und Branche eingeben

Alle Tools starten mit dem Firmennamen als Pflichtfeld. Die meisten fragen zusätzlich nach der Branche (Gastronomie, Technologie, Beratung usw.) und nach Stilvorlieben (modern, verspielt, minimalistisch, klassisch). Gib hier so viel Information wie möglich an, damit die ersten Vorschläge bereits zur Branche und zum Markengefühl passen, statt einen zweiten kompletten Durchgang zu erzwingen.

Schritt 2: KI-Vorschläge sichten und eine Richtung wählen

Das Tool generiert mehrere Varianten. Meistens sind das 4 bis 16 Designs. Bewerte sie nicht nach „Gefällt mir sofort“, sondern nach Potenzial: Passt die Ikonenwahl zur Branche? Ist die Schrift lesbar? Wirkt die Farbkombination stimmig? Wähle die Richtung, die sich am ehesten zum finalen Logo ausbauen lässt.

Schritt 3: Design anpassen

Jetzt folgt die eigentliche Arbeit. Tausche Farben gegen deine Markenfarben aus, teste verschiedene Schriften, experimentiere mit dem Icon-Abstand und der Logo-Variante (Icon links, Icon oben, nur Schrift). Die meisten Tools bieten hier genug Spielraum für ein individuelles Ergebnis.

Schritt 4: Herunterladen und einsetzen

Wähle das richtige Format für deinen Verwendungszweck. PNG reicht für digitale Nutzung auf Websites, in sozialen Netzwerken und in Präsentationen. SVG oder EPS brauchst du für Druck, Schilder und Merchandise. Lade die Dateien herunter und sichere sie an einem zentralen Ort.

Tipp für bessere Ergebnisse beim Prompt-Einstieg:

Beschreibe nicht das Logo selbst, sondern dein Unternehmen und seine Werte. Statt „modernes Logo“ lieber: „Nachhaltige Kaffeerösterei, handwerklich, warm, erdige Farben“. Konkrete Adjektive und Branchenreferenzen bringen deutlich treffsicherere Ergebnisse als vage Designbegriffe.

Was du vor dem ersten Export noch prüfen solltest:

Bevor du dein Logo herunterlädst, gehe diese Punkte durch. Funktioniert das Logo auch in sehr kleiner Darstellung, zum Beispiel als Favicon mit 32×32 Pixel? Ist es auf einem weißen und einem dunklen Hintergrund lesbar? Brauchst du eine Variante ohne Claim oder Tagline? Die meisten KI-Logo-Generatoren bieten dir diese Varianten direkt im Editor an. Lade alle relevanten Versionen in einem Durchgang herunter, damit du später nicht von vorne anfangen musst.

KI-Logo-Generator kostenlos vs. kostenpflichtig

Für ein einfaches Logo reicht eine kostenlose Version in vielen Fällen vollständig aus. Sobald du das Logo kommerziell einsetzt, für den Druck brauchst oder professionelle Dateiformate benötigst, lohnt sich ein Upgrade.

KI-Logo-Generator kostenlos vs. kostenpflichtig im Vergleich: Die wichtigsten Unterschiede bei Exportformat, Lizenz und Anpassungsoptionen.

Die wichtigsten Unterschiede im direkten Vergleich:

MerkmalKostenlosKostenpflichtig
ExportformatPNG (meist)PNG, SVG, EPS, PDF, JPG
WasserzeichenTeils vorhanden (z. B. Wix)Keines
Kommerzielle LizenzEingeschränkt oder gar nichtVollständig, teils Eigentumsübertragung
AnpassungsoptionenGrundlegendErweitert (Schriftbibliothek, Farbpaletten, Elementebibliothek)
SupportCommunity/E-Mail, langsamPriorisierter Support, teils Live-Chat

Wann reicht ein kostenloses Logo-Tool?

  • Dein Logo erscheint nur digital (Website, Social Media, E-Mail-Signatur).
  • Du testest gerade ein Geschäftskonzept und brauchst kein dauerhaftes Markendesign.
  • Du druckst keine Materialien im großen Format (Schilder, Plakate, Merchandise).
  • Kein Wasserzeichen stört dich im PNG (bei Canva und Vistaprint ist das kostenlos der Fall).
  • Du planst kein Markenregister-Eintrag oder Trademarking des Logos.

Wann lohnt sich ein kostenpflichtiger Plan?

Sobald du professionell nach außen auftrittst, ändert sich die Rechnung. Visitenkarten, Briefköpfe, Schilder oder Merchandise brauchen skalierbare Vektorformate (SVG/EPS). Auch wer das Logo als Trademark einträgt, sollte sicherstellen, dass vollständige Nutzungsrechte vorliegen; bei den meisten Gratis-Plänen ist das nicht der Fall.

Als Faustregel gilt: Investiere in einen bezahlten Plan, wenn du das Logo auf physischen Produkten oder gedruckten Materialien einsetzt, oder wenn der Auftritt gegenüber Kunden und Geschäftspartnern professionell wirken soll. Für interne Dokumente, Prototypen oder frühe Testprojekte reicht ein kostenloses Logo aber vollständig aus. Ein Upgrade ist wirklich nicht nötig.

Häufige Fragen zum KI-Logo-Generator

Kann ich ein KI-Logo kostenlos erstellen?

Ja, und zwar ohne versteckte Kreditkartenpflicht. Canva, Vistaprint und LOGO.com bieten echte kostenlose Downloads ohne Wasserzeichen an. Das ist keine Testversion. Canva liefert PNG-Dateien kostenlos, die du auf deiner Website und in sozialen Netzwerken nutzen kannst. Vistaprint erstellt das Logo vollständig gratis, verdient aber am optionalen Druckauftrag. Wix Logo Maker zeigt das fertige Design kostenlos, setzt aber für den Download eine Einmalzahlung voraus. Prüfe vor dem Download, ob die Lizenz auch kommerzielle Nutzung erlaubt. Canva und Vistaprint sind hier besonders unkompliziert.

Sind KI-Logo-Generatoren lizenzrechtlich sicher?

Das hängt vom Tool und dem gewählten Plan ab. Bei den meisten kostenpflichtigen Plänen (Looka Premium, Adobe Express Premium, Design.com Pro) erhältst du vollständige kommerzielle Nutzungsrechte. Kostenlose Pläne schränken die Nutzung teils auf nicht-kommerzielle Zwecke ein oder übertragen keine Eigentumsrechte an den enthaltenen Ikonenelementen. Lies die Lizenzbedingungen, bevor du das Logo auf einem Produkt oder auf Printmaterialien einsetzt. Für eine Markenanmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) brauchst du vollständige Rechteübertragung sowie ein eindeutiges, unterscheidbares Zeichen, was die meisten Gratis-Pläne nicht zuverlässig erfüllen.

Kann KI einen Grafikdesigner ersetzen?

Für die meisten kleinen Unternehmen, Freelancer und Startups in Deutschland: ja, für den Einstieg. Ein KI-Logo-Generator liefert in Minuten ein professionell wirkendes Ergebnis zu einem Bruchteil der Kosten eines Designers. Was KI nicht schafft: echte Einzigartigkeit durch Markenrecherche, kreative Konzepte, die aus einer Markenstrategie heraus entstehen, und die Fähigkeit, komplexe Briefings zu verarbeiten. Ein professioneller Grafiker kostet in Deutschland je nach Erfahrung und Umfang zwischen 500 und 3.000 Euro für ein vollständiges Logo-Konzept. Viele Unternehmensgründungen starten trotzdem sinnvoll mit einem KI-Logo als erstes visuelles Fundament und ersetzen es später durch ein professionelles Redesign.

Welches Dateiformat brauche ich für mein Logo?

Das hängt davon ab, wo du das Logo einsetzt. PNG ist das universelle Format für digitale Kanäle: Website-Header, Social-Media-Profile, Präsentationen und E-Mail-Signaturen. SVG und EPS sind Vektorformate ohne Qualitätsverlust bei jeder Skalierung; du brauchst sie für Schilder, Plakate, Textildruck und Verpackungen. PDF ist sinnvoll für Druckdateien, die an eine Druckerei geschickt werden. GIF oder MP4 werden für animierte Logoversionen genutzt. Sichere immer die SVG-Datei, auch wenn du sie gerade nicht brauchst. Viele Druckereien in Deutschland nehmen ausschließlich vektorbasierte Formate an; wer dann nur eine PNG-Datei hat, muss das Logo neu erstellen oder teuer nachbearbeiten lassen.

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Max Benz
Max Benz Founder & CEO · ContentForce AI
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