Backlinks Checker: Die besten kostenlosen Tools im Vergleich (2026)

Foto des Autors
Written By Max Benz

Ein Backlinks Checker zeigt dir, welche Websites auf eine Domain oder URL verlinken, und wie stark diese Links für Google und KI-Suchsysteme zählen. Die gute Nachricht: Für die meisten Fragen reicht 2026 ein kostenloses Tool völlig aus. Erst wenn du regelmäßig mehrere Domains überwachst oder das komplette Backlink-Profil statt nur der Top-Links brauchst, wird ein kostenpflichtiges Tool wie Ahrefs oder Semrush zur echten Notwendigkeit. Dieser Leitfaden vergleicht die besten kostenlosen Backlink Checker, zeigt dir, wann sich ein Upgrade lohnt, und erklärt Schritt für Schritt, wie du die Ergebnisse richtig liest. Einen Überblick über weitere Werkzeuge findest du auch in unserem Vergleich der besten SEO-Tools.

Was ist ein Backlink Checker und wie funktioniert er?

Ein Backlink Checker ist ein Tool, das den Web-Index eines Anbieters durchsucht und dir alle Seiten anzeigt, die per Link auf eine bestimmte Domain oder URL verweisen. Dahinter steckt ein eigener Crawler, der fortlaufend Webseiten besucht und deren ausgehende Links speichert. Ahrefs etwa gibt an, mit über 15 Billionen erfassten Live-Backlinks einen der größten Backlink-Indizes der Branche zu betreiben, und aktualisiert diesen Index alle 15 Minuten mit frischen Daten.

Wenn du eine Domain oder URL in ein solches Tool eingibst, bekommst du in der Regel eine Liste der verweisenden Domains, den jeweiligen Ankertext, den Linktyp (Dofollow oder Nofollow) sowie eine Autoritäts-Kennzahl wie die Domain Rating (DR). Genau diese Autorität einer Domain ist der Grund, warum Backlinks für SEO und für die Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen so wichtig sind: Je mehr vertrauenswürdige Seiten auf dich verlinken, desto eher stufen Suchmaschinen deine eigene Seite als relevant und glaubwürdig ein. Wie du selbst neue, hochwertige Backlinks aufbaust, erklären wir im Detail in unserem Leitfaden zum Linkaufbau.

Ein Backlink Checker beantwortet damit im Kern drei typische Fragen: Wer verlinkt aktuell auf meine Website, welche Links hat ein Wettbewerber, die mir noch fehlen, und wie hat sich mein eigenes Linkprofil seit der letzten Prüfung verändert. Für alle drei Fragen reicht in den meisten Fällen ein kostenloses Tool, solange du nicht regelmäßig große Datenmengen exportieren musst.

Die besten kostenlosen Backlink Checker im Vergleich (2026)

Alle sechs Tools unten lassen sich kostenlos nutzen, unterscheiden sich aber deutlich darin, wie viele Backlinks sie zeigen und ob eine Anmeldung nötig ist. Zwei der Tools, Seobility und Backlink-Tool.org, stammen sogar vom selben Anbieter und laufen auf derselben Engine, unterscheiden sich in der Praxis also kaum.

ToolPreisKostenlose LimitsAnmeldung nötigBesonderheit
Ahrefs Backlink CheckerKostenlos / ab 29 $ pro MonatTop 100 BacklinksNeinIndex-Update alle 15 Minuten
Seobility BacklinkcheckKostenlos / Premium ab 49,90 € pro MonatBegrenzte tägliche AbfragenNein für den Basis-CheckGleiche Engine wie Backlink-Tool.org
Backlink-Tool.orgKostenlosBegrenzte tägliche AbfragenNeinFokus auf Ankertext-Analyse, gleicher Betreiber wie Seobility
Semrush Backlink AnalyticsKostenlos mit Account / ab 139,95 $ pro MonatBegrenzte Zeilenzahl im ExportJaZeigt, welche Inhalte am meisten Links anziehen
Trustfactory Backlink CheckerKostenlosKeine öffentlich genannte feste GrenzeNeinSehr klare Erklärung der DR-Skala von 0 bis 100
UbersuggestKostenlos / ab 29 $ pro Monat3 Analysen pro TagJaGünstigster Einstieg unter den kostenpflichtigen Alternativen

Für einen schnellen Blick auf die stärksten Links einer Domain reicht der Ahrefs Backlink Checker meistens aus, weil er ohne Anmeldung sofort die Top 100 Backlinks zeigt.

Ahrefs Backlink Checker zeigt Domain Rating und Backlink-Zahlen für eine Beispieldomain
Der Ahrefs Site Explorer zeigt Domain Rating, Backlinks und verweisende Domains auf einen Blick. (Quelle: Ahrefs)

Willst du zusätzlich Ankertexte im Detail auswerten, ist Seobility beziehungsweise Backlink-Tool.org eine gute Wahl, gerade weil beide ohne Login funktionieren.

Backlink-Tool.org Ergebnisliste mit Ankertexten und Link Rating nach einer Domain-Abfrage
Backlink-Tool.org listet nach der Abfrage Domain, Link Rating und Ankertext für jeden gefundenen Backlink. (Quelle: Backlink-Tool.org)
Seobility Backlinkcheck zeigt die Backlink-Profil-Übersicht einer geprüften Domain
Seobility zeigt nach der Domain-Eingabe direkt die Backlink-Profil-Übersicht mit Gesamtzahl der Backlinks. (Quelle: Seobility)

Semrush lohnt sich vor allem, wenn du ohnehin schon einen kostenlosen Account hast und die strategischen Auswertungen zu linkstarken Inhalten nutzen willst.

Semrush kostenloser Backlink-Checker mit Eingabefeld für Domain oder URL
Der kostenlose Backlink-Checker von Semrush fragt vor der Analyse eine Domain oder URL ab. (Quelle: Semrush)

Trustfactory eignet sich besonders, wenn du die Domain-Rating-Skala auf einen Blick verstehen willst, weil das Tool sie unter allen sechs Kandidaten am klarsten erklärt.

Trustfactory Backlink Checker zeigt Domain Rating und Dofollow-Anteil einer geprüften Domain
Trustfactory zeigt nach der Abfrage Domain Rating, verweisende Domains und den Dofollow-Anteil der stärksten Backlinks. (Quelle: Trustfactory)

Ubersuggest ist eher etwas für den Einstieg: Die drei täglichen Gratis-Analysen reichen für einen gelegentlichen Check, und wer mehr braucht, zahlt hier im Vergleich zu Ahrefs oder Semrush am wenigsten für den Umstieg auf einen bezahlten Tarif.

Ubersuggest Startseite mit Eingabefeld für Keyword- und SEO-Analyse
Ubersuggest führt SEO- und Backlink-Analysen nach der Anmeldung im Dashboard durch. (Quelle: Ubersuggest)
Vergleichstabelle von 6 kostenlosen Backlink-Checker-Tools mit Preis, Limits und Anmeldungspflicht
Alle sechs kostenlosen Backlink-Checker im direkten Vergleich: Preis, Limits und ob eine Anmeldung nötig ist.

Wichtig bei allen sechs Tools: Ein „kostenloser“ Backlink Checker ist nie eine vollständige Datenbank, sondern immer nur ein Ausschnitt, der reicht, um einen ersten Eindruck vom Linkprofil einer Domain zu bekommen. Für eine einzelne Prüfung der eigenen Website oder eines Wettbewerbers ist das in aller Regel völlig ausreichend.

Kostenlos vs. kostenpflichtig: Wann lohnt sich ein Upgrade auf Ahrefs oder Semrush?

Entscheidungsgrafik mit vier Signalen für ein Upgrade von kostenlosen Backlink-Checkern auf Ahrefs oder Semrush
Diese vier Signale zeigen, wann sich der Wechsel zu einem kostenpflichtigen Tool wie Ahrefs oder Semrush lohnt.

Kostenlose Backlink Checker zeigen dir fast immer nur einen Ausschnitt: die Top 100 Backlinks bei Ahrefs, eine begrenzte Zeilenzahl im Export bei Semrush oder ein tägliches Abfragelimit bei Seobility und Backlink-Tool.org. Für eine einzelne, gelegentliche Prüfung reicht das völlig aus. Ein Upgrade auf ein kostenpflichtiges Tool lohnt sich erst, wenn eine der folgenden Situationen zutrifft:

  • Du betreust mehrere Domains oder Kundenprojekte gleichzeitig und brauchst wiederkehrende Reports.
  • Du willst das vollständige Backlink-Profil sehen, nicht nur die stärksten 100 Links.
  • Du brauchst historische Verlaufsdaten, um den Linkaufbau über Monate zu verfolgen.
  • Du willst große Datenmengen exportieren, etwa für ein komplettes Wettbewerber-Audit.

Stand 2026 kostet Ahrefs zwischen 29 $ im Starter-Tarif und 449 $ im Advanced-Tarif pro Monat, Enterprise-Lösungen beginnen bei 1.499 $ (Details in unserer Ahrefs-Preisübersicht). Semrush liegt mit Pro, Guru und Business zwischen 139,95 $ und 499,95 $ pro Monat. Die günstigste kostenpflichtige Alternative ist meist Ubersuggest, das ab 29 $ pro Monat startet und in der Gratisversion immerhin drei Analysen pro Tag erlaubt; einen Überblick über weitere günstige Semrush-Alternativen findest du hier. Für den deutschen Markt wird häufig auch die SISTRIX Toolbox genannt, die mit eigenem Sichtbarkeitsindex und Backlink-Modul startet, allerdings mit rund 99 Euro pro Monat im Einstiegstarif deutlich teurer beginnt als Ahrefs oder Ubersuggest. Da sich Preise und Tarife bei allen Anbietern regelmäßig ändern, lohnt sich vor einem Abo immer ein Blick auf die aktuelle Preisseite des jeweiligen Tools.

Backlink Checker richtig nutzen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

So gehst du bei fast jedem Backlink Checker vor, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig:

  1. Öffne das gewünschte Tool und gib die Domain oder eine einzelne URL ein, deren Backlinks du prüfen willst. Bei den meisten Tools reicht die reine Domain ohne „https://“ oder „www.“.
  2. Wähle, falls möglich, zwischen der Analyse der gesamten Domain und einer einzelnen Unterseite. Für einen Überblick über die ganze Website ist die Domain-Ansicht meist aussagekräftiger.
  3. Starte die Abfrage und warte, bis das Tool die Ergebnisliste anzeigt. Bei kostenlosen Tools kann das je nach Auslastung ein paar Sekunden länger dauern als bei einem bezahlten Account.
  4. Sortiere die Ergebnisse nach Autoritäts-Kennzahl (zum Beispiel Domain Rating), um zuerst die wichtigsten Links zu sehen, statt dich in einer langen, unsortierten Liste zu verlieren.
  5. Prüfe bei den auffälligsten Einträgen den Ankertext und ob der Link als Dofollow oder Nofollow gesetzt ist.
  6. Exportiere die Ergebnisse, wenn du sie später vergleichen oder mit einem Kunden teilen willst. Bei kostenlosen Tools ist der Export oft eingeschränkt oder ganz gesperrt, hier lohnt sich im Zweifel ein Blick in die Tarifdetails.

Worauf du bei den Ergebnissen eines Backlink Checkers achten musst

Eine lange Liste an Backlinks sagt für sich genommen wenig aus. Entscheidend sind vier Kennzahlen, die praktisch jeder Backlink Checker anzeigt.

Domain Rating / Autorität

Die Domain Rating (DR) oder eine vergleichbare Autoritäts-Kennzahl läuft bei den meisten Tools auf einer Skala von 0 bis 100. Je höher der Wert der verweisenden Domain, desto mehr Gewicht hat der Link für dein eigenes Ranking. Ein einzelner Link von einer Seite mit hoher Autorität ist in der Regel wertvoller als zehn Links von schwachen, unbekannten Domains. Genau diese Kennzahl solltest du auch prüfen, bevor du einen Link kaufst, mehr dazu in unserem ehrlichen Guide zu Backlinks kaufen.

Verweisende Domains

Wichtiger als die reine Anzahl an Backlinks ist oft die Zahl unterschiedlicher verweisender Domains. Fünfzig Links von derselben Website zählen für Suchmaschinen deutlich weniger als fünfzig Links von fünfzig verschiedenen Domains.

Ankertext-Verteilung

Der Ankertext ist der klickbare Text eines Links. Eine natürliche Ankertext-Verteilung mischt Markennamen, generische Begriffe wie „hier klicken“ und nur gelegentlich das exakte Zielkeyword. Zeigt der Checker auffällig viele identische, keyword-optimierte Ankertexte, kann das auf unnatürlichen Linkaufbau hindeuten.

Dofollow vs. Nofollow

Ein Dofollow-Link gibt SEO-Wert an die verlinkte Seite weiter und zählt wie eine Empfehlung, die dein Ranking stützt. Ein Nofollow-Link trägt das HTML-Attribut rel=“nofollow“ und gibt laut diesem Attribut keine direkte Rankingkraft weiter, wird von Google inzwischen aber eher als Hinweis denn als strikte Regel behandelt. Für den Leser sehen beide Linktypen identisch aus, im Quelltext lässt sich der Unterschied aber leicht prüfen: einfach mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und „Untersuchen“ beziehungsweise den Quelltext öffnen, um nach rel=“nofollow“ zu suchen. Beide Linktypen sind wichtig: Ein gesundes Backlink-Profil enthält üblicherweise eine Mischung aus beiden, weil Nofollow-Links weiterhin echten Referral-Traffic bringen und zu einem natürlichen Linkprofil beitragen, während ein Profil aus ausschließlich Dofollow-Links eher unnatürlich wirkt.

Gute Backlinks kommen von thematisch passenden, etablierten Domains mit sichtbarem eigenem Traffic. Schlechte oder sogar toxische Backlinks stammen von Linkfarmen, Spam-Verzeichnissen oder komplett themenfremden Seiten und lohnen sich näher anzusehen, sobald sie im Report auffallen, auch wenn eine einzelne toxische Verlinkung selten das ganze Ranking gefährdet.

Häufige Fehler bei der Backlink-Analyse

  • Ausschließlich auf die Domain Rating schauen und die inhaltliche Relevanz der verweisenden Seite ignorieren. Ein hoher Wert von einer thematisch völlig fremden Seite bringt weniger als ein moderater Wert von einer passenden Nischenseite.
  • Aus einem einzelnen kostenlosen Tool schließen, das Backlink-Profil sei vollständig, obwohl nur die Top-Links gezeigt werden. Ein zweiter Check mit einem anderen kostenlosen Tool liefert oft ein etwas anderes Bild.
  • Nofollow-Links komplett ignorieren, obwohl sie zu einem natürlichen Linkprofil und oft auch zu echtem Traffic beitragen.
  • Bei wenigen verdächtigen Links sofort in Panik verfallen, statt das Profil im Kontext der Gesamtzahl an Backlinks zu bewerten. Ein paar schwache Links sind bei den meisten etablierten Websites normal.
  • Nur einmalig prüfen, statt Backlinks regelmäßig zu beobachten und Veränderungen über Zeit zu verfolgen, etwa nach einer neuen Linkaufbau-Aktion oder einem Ranking-Einbruch.
  • Verschiedene Tools direkt eins zu eins vergleichen, ohne zu bedenken, dass jeder Anbieter einen eigenen Crawler und damit eine eigene, unterschiedlich große Datenbasis hat.

Häufig gestellte Fragen zu Backlink Checkern

Ist Ahrefs Backlink Checker wirklich kostenlos?

Ja, der Ahrefs Backlink Checker zeigt ohne Anmeldung und ohne Kosten die Top 100 Backlinks einer Domain oder URL. Für das vollständige Backlink-Profil und zusätzliche Filter ist ein kostenpflichtiger Tarif ab 29 $ pro Monat nötig.

Wie oft sollte ich meine Backlinks prüfen?

Für die meisten Websites reicht eine monatliche Prüfung aus. Nach einer aktiven Linkaufbau-Kampagne oder bei plötzlichen Ranking-Veränderungen lohnt sich ein häufigerer, etwa wöchentlicher Check.

Was ist ein guter Domain-Rating-Wert?

Das kommt stark auf die Nische an. Als grober Richtwert gelten Domains ab einem DR von etwa 40 bis 50 als solide, während sehr bekannte Seiten oft einen DR von 80 oder mehr erreichen. Wichtiger als ein absoluter Zielwert ist die Entwicklung deiner eigenen Domain über Zeit.

Sind Seobility und Backlink-Tool.org dasselbe Tool?

Im Kern ja: Beide Tools stammen vom selben Anbieter und greifen auf dieselbe Backlink-Datenbank zu. Die Oberflächen unterscheiden sich leicht, die angezeigten Daten sind aber praktisch identisch.

Ersetzt ein kostenloser Checker ein bezahltes Tool wie Ahrefs oder Semrush?

Für eine gelegentliche Prüfung der eigenen oder einer fremden Domain reicht ein kostenloser Checker meistens aus. Sobald du mehrere Domains dauerhaft überwachst, historische Daten brauchst oder das komplette Backlink-Profil statt nur der Top-Links auswerten willst, ist ein kostenpflichtiges Tool die bessere Wahl.

About the author
Max Benz
Max Benz Founder & CEO · ContentForce AI
Kategorien Allgemein

Schreibe einen Kommentar