Profound AI Test 2026: Preise, Funktionen & Alternativen

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Written By Max Benz

Was ist Profound?

Startseite von tryprofound.com mit der Agents-Oberfläche für KI-Sichtbarkeit
Die Profound-Startseite zeigt das Kernversprechen, Marken in KI-Antworten wie Gemini sichtbar zu machen, sowie die Agents-Oberfläche im Hintergrund. (Quelle: Profound)

Profound ist eine Plattform für KI-Sichtbarkeit, die verfolgt, wie oft und in welchem Ton Marken in den Antworten von ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini und weiteren KI-Suchsystemen auftauchen. Statt klassischer Rankings misst das Tool, ob ein Assistent deine Marke überhaupt nennt, wenn jemand eine passende Frage stellt, und wie er sie dabei beschreibt.

Damit unterscheidet sich Profound grundlegend von klassischer SEO-Software, die weiterhin blaue Links und Positionen in der Google-Suche zählt. Antwortmaschinen wie ChatGPT beantworten Fragen inzwischen direkt, ohne dass Nutzer überhaupt eine Website besuchen, und genau diese Lücke deckt Profound mit seiner Beobachtung der Marke in KI-Antworten ab. Für deutschsprachige Marketingteams, die bisher fast ausschließlich auf Google-Sichtbarkeit geachtet haben, ist das ein neuer Blickwinkel: Ein Nutzer kann eine Empfehlung für dein Produkt lesen, ohne dass diese Empfehlung jemals in einem Suchergebnis oder auf deiner eigenen Website aufgetaucht ist.

Gegründet wurde das Unternehmen 2024. Bereits 2025 führte Sequoia Capital eine Series-B-Runde über 35 Millionen Dollar an, gemeinsam mit unter anderem Kleiner Perkins und Khosla Ventures als weiteren Investoren. Zu den genannten Kunden zählen Ramp, U.S. Bank, Indeed, MongoDB, Docusign und Chime, eine bemerkenswerte Kundenliste für ein zwei Jahre altes Startup und ein Hinweis darauf, dass größere Marketingorganisationen das Thema bereits ernst nehmen.

Was Profound konkret leistet, sorgt selbst in Fachkreisen für Verwirrung. In Diskussionsforen wie Reddit haben Nutzer, die zuerst von der Finanzierungsrunde erfuhren, offen gefragt, was das Produkt eigentlich misst und wie man Erwähnungen in KI-Antworten überhaupt zuverlässig zählen kann. Für deutschsprachige Marketingteams, die noch überlegen, ob sich ein eigenes Budget für KI-Sichtbarkeit lohnt, zahlt sich deshalb ein nüchterner Blick auf Funktionen, Preise und Zielgruppe aus, bevor man sich für oder gegen das Tool entscheidet.

In der Praxis taucht Profound in deutschen Marketingteams meist dann zum ersten Mal auf, wenn ein Kollege in ChatGPT nach der eigenen Branche fragt und die eigene Marke entweder gar nicht oder falsch beschrieben zurückbekommt. Bis dahin lief das Reporting fast überall entlang klassischer SEO-Kennzahlen wie Rankings, Sichtbarkeitsindex und organischem Traffic, während die Frage, was ein KI-Assistent über die eigene Marke erzählt, schlicht nicht systematisch beobachtet wurde. Profound schließt genau diese Lücke, ohne dabei klassisches SEO-Tooling zu ersetzen.

Profound Funktionen im Überblick

Übersicht der fünf Profound Module: Prompt Volumes, Answer Engine Insights, Agents, Agent Analytics und Aim
Aim bündelt die Ergebnisse der anderen vier Module wöchentlich zu einer priorisierten Aufgabenliste.

Profound bündelt seine Funktionen in fünf benannten Modulen statt in einem einzigen Dashboard, und genau diese Modulstruktur bildet das Rückgrat des Produkts. Wer versteht, was jedes Modul leistet, erkennt schnell, ob das Tool zur eigenen Marketingorganisation passt, oder ob man für die eigenen Ziele eigentlich nur einen Bruchteil des Funktionsumfangs braucht.

  • Prompt Volumes zeigt, welche Fragen Menschen in deiner Kategorie an KI-Tools stellen, sodass du die Nachfrage siehst, bevor du dich auf ein Thema festlegst. Das Modul funktioniert damit ähnlich wie eine klassische Keyword-Recherche, nur bezogen auf Prompts statt auf Suchbegriffe.
  • Answer Engine Insights beobachtet, wie ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude deine Marke und deine Wettbewerber im Wortlaut beschreiben. Gerade der Vergleich zur Konkurrenz ist hier interessant, weil er offenlegt, ob ein Assistent deine Marke überhaupt als gleichwertige Option nennt oder komplett übergeht.
  • Hinter dem Namen Agents verbergen sich automatisierte Marketing-Agenten für einzelne Aufgaben. Einer davon erstellt zum Beispiel AEO-optimierten FAQ-Content für Landingpages, ein anderer übernimmt wiederkehrende Reporting-Aufgaben, die sonst manuell erledigt werden müssten.
  • Wer wissen will, warum eine Seite in KI-Antworten nicht auftaucht, findet mit Agent Analytics eine Antwort, denn das Modul zeigt, wie KI-Crawler eine Website lesen und interpretieren. Das ist besonders dann hilfreich, wenn eine eigentlich starke Seite in Suchmaschinen gut rankt, in KI-Antworten aber trotzdem ignoriert wird.
  • Aim markiert wöchentlich die Aufgaben mit dem größten Hebel und funktioniert damit eher als Priorisierungsschicht über den anderen vier Modulen denn als eigenständiges Werkzeug. Für Teams, die täglich mit vielen Datenpunkten arbeiten, nimmt Aim damit einen Teil der Entscheidung ab, womit man in der jeweiligen Woche überhaupt anfangen sollte.

Wie viele Plattformen tatsächlich überwacht werden, hängt vom gebuchten Tarif ab. Starter deckt ausschließlich ChatGPT ab, während Enterprise auf neun Antwortmaschinen ausgeweitet wird: ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini, Grok, Microsoft Copilot, Meta AI, DeepSeek und Google AI Overviews. Eine Marke, der ausschließlich ChatGPT wichtig ist, braucht folglich nicht denselben Tarif wie ein Unternehmen, das jede relevante KI-Antwortmaschine gleichzeitig im Blick behalten will.

Für die tägliche Arbeit macht dieser Unterschied viel aus. Ein Team, das nur die eigenen ChatGPT-Erwähnungen prüfen möchte, kommt mit dem kleineren Funktionsumfang aus, während ein Unternehmen mit Präsenz auf mehreren Kanälen ohne die breitere Abdeckung schlicht blind für einen Teil seiner KI-Sichtbarkeit bleibt. Gerade weil Nutzer in Deutschland zunehmend auch Perplexity oder Copilot statt nur ChatGPT nutzen, lohnt sich vor dem Kauf ein ehrlicher Blick darauf, welche Antwortmaschinen für die eigene Zielgruppe tatsächlich relevant sind.

Manuell lässt sich diese Art von Monitoring kaum sauber abbilden. Jemand müsste dieselben Prompts regelmäßig in mehreren Assistenten von Hand eingeben, die Antworten protokollieren und über Zeit vergleichen, und selbst dann fehlt der direkte Blick auf die Konkurrenz oder auf die technischen Gründe, warum eine Seite nicht zitiert wird. Genau diesen manuellen Aufwand ersetzt die Kombination aus den fünf Modulen, und deshalb ergibt eine Bewertung der Funktionen erst zusammen mit dem Preis wirklich Sinn.

Im Arbeitsalltag greifen die Module zudem ineinander: Prompt Volumes liefert die Themen, Answer Engine Insights zeigt, wie die eigene Marke bei diesen Themen aktuell dasteht, Agent Analytics erklärt technische Lücken auf der eigenen Website, und Aim bündelt daraus am Ende der Woche eine überschaubare Liste an Aufgaben. Wer alle vier Module isoliert betrachtet, unterschätzt leicht, wie viel von Profounds Wert erst aus diesem Zusammenspiel entsteht.

Für ein Content-Team bedeutet das konkret: Statt jede Woche von Neuem zu raten, welches Thema als Nächstes bearbeitet werden soll, liefert Prompt Volumes eine nachvollziehbare Grundlage, und Aim übersetzt diese Grundlage in eine kurze, priorisierte Aufgabenliste. Damit verschiebt sich ein Teil der klassischen Redaktionsplanung von der Bauchentscheidung hin zu einer datengestützten Auswahl, was besonders für Teams mit begrenzter Redaktionskapazität einen echten Unterschied machen kann. Welche Kombination aus Modulen und Plattformabdeckung sich lohnt, hängt eng mit dem Preis zusammen, den der nächste Abschnitt aufschlüsselt.

Was kostet Profound?

Vergleich der Profound Preistarife Starter, Growth und Enterprise nach Preis und Anzahl abgedeckter Antwortmaschinen
Starter deckt nur ChatGPT ab, Growth schaltet für 399 Dollar im Monat bereits drei Antwortmaschinen frei, und erst Enterprise erreicht alle neun.

Profound kostet im Einstieg 99 Dollar pro Monat für den Starter-Tarif, der ausschließlich ChatGPT abdeckt, während Growth für 399 Dollar pro Monat drei Antwortmaschinen freischaltet und Enterprise individuell verhandelt wird. Alle Angaben gelten Stand 2026 und können sich, wie bei jeder SaaS-Preisliste, künftig ändern, weshalb sich vor einer Kaufentscheidung immer ein Blick auf die aktuelle Preisseite des Anbieters lohnt.

Der Starter-Tarif wird jährlich abgerechnet und umfasst 50 verfolgte Prompts, 100 Agents-Credits und einen Sitzplatz. In der Praxis reicht das für ein einzelnes Produkt oder eine schmale Kategorie, stößt aber schnell an Grenzen, sobald mehrere Themenfelder gleichzeitig beobachtet werden sollen. Growth erweitert das auf 100 Prompts, 400 Agents-Credits und drei Sitzplätze und ist der einzige Selfservice-Tarif mit einer kostenlosen Testphase, ein Detail, das bei der Kaufentscheidung oft unterschätzt wird. Enterprise ergänzt Multi-Company-Tracking, SSO/SAML, SOC2-Konformität und einen festen Ansprechpartner mit 24-Stunden-SLA, wird aber ausschließlich über ein Vertriebsgespräch festgelegt und richtet sich klar an größere Organisationen mit entsprechenden Compliance-Anforderungen.

Rechnet man grob nach Antwortmaschine, kostet Starter mit einer einzigen abgedeckten Plattform 99 Dollar je Engine, während Growth mit drei Antwortmaschinen für 399 Dollar rechnerisch auf rund 133 Dollar je Engine kommt. Diese einfache Rechnung ersetzt keine echte Kosten-Nutzen-Analyse, macht aber sichtbar, warum Profound Growth als Standardempfehlung positioniert: Wer ohnehin mehr als eine Plattform beobachten will, zahlt pro Antwortmaschine spürbar weniger als im Starter-Tarif. Bei Enterprise lässt sich eine solche Rechnung naturgemäß nicht aufstellen, da der Preis individuell verhandelt wird und stark von der Anzahl der Marken und Nutzer abhängt.

Wichtig ist außerdem, was in keinem Tarif enthalten ist: Eine automatische EUR-Abrechnung gibt es nicht, Profound stellt ausschließlich in US-Dollar in Rechnung, unabhängig vom Standort des Kunden. Für ein deutsches Unternehmen bedeutet das ein gewisses Wechselkursrisiko bei der Jahresplanung, das bei einem rein europäischen Anbieter in dieser Form nicht anfallen würde.

Wer zwischen den Tarifen wechseln will, sollte die jährliche Abrechnung bei Starter und Growth einplanen: Ein Wechsel auf einen höheren Tarif ist in der Regel unkompliziert, ein Downgrade während der laufenden Vertragslaufzeit dagegen kaum sinnvoll umsetzbar, da die Jahresgebühr bereits im Voraus fällig wird. Vor dem Abschluss lohnt sich deshalb eine realistische Einschätzung, wie viele Prompts und Antwortmaschinen im gesamten kommenden Jahr tatsächlich gebraucht werden, statt nur den aktuellen Bedarf zu betrachten.

PlanPreisAbgedeckte AntwortmaschinenSitzplätzeKostenlose Testphase
Starter$99/Monat1 (nur ChatGPT)1Nein
Growth$399/Monat33Ja
EnterpriseIndividuell9IndividuellNein (vertriebsgestützt)

Starter

Wer wirklich nur ChatGPT beobachten will, bekommt mit Starter für 99 Dollar im Monat ein faires Angebot. Sobald aber auch Perplexity oder Google AI Overviews auf der Liste stehen, lohnt es sich, von Anfang an mit Growth zu planen, denn ein späteres Upgrade kostet am Ende ohnehin dasselbe wie ein direkter Einstieg dort, nur mit dem Umweg über eine zusätzliche Vertragsänderung.

Growth

Growth ist der Tarif, den Profound selbst Teams empfiehlt, die KI-Suche als eigenen Marketingkanal ernst nehmen. Drei Antwortmaschinen und 100 Prompts liefern einen deutlich breiteren Blick als Starter, und die kostenlose Testphase ist die einzige Möglichkeit, das Tool vor einer Jahresabrechnung wirklich auszuprobieren, statt sich allein auf die Produktseite und Bewertungen anderer Nutzer zu verlassen.

Enterprise

Enterprise-Preise gibt es nur nach einem Gespräch mit dem Vertrieb. Der Tarif passt zu größeren Organisationen, die mehrere Marken gleichzeitig überwachen oder Compliance-Nachweise wie SOC2 benötigen, etwa weil interne IT-Richtlinien ein SSO-Login zwingend voraussetzen. Für ein einzelnes kleines Unternehmen ist er dagegen überdimensioniert und in der Regel schwer zu rechtfertigen.

Für wen eignet sich Profound (und wer sollte es meiden)?

Profound passt am besten zu wachsenden Tech-Unternehmen und Enterprise-Marketingteams, die KI-Sichtbarkeit bereits als festen Bestandteil ihres Reportings behandeln. Solo-Selbstständige und Teams mit knappem Budget sollten dagegen zuerst günstigere Optionen prüfen, denn der Sprung auf Mehrplattform-Abdeckung kostet ab 399 Dollar im Monat und damit deutlich mehr als ein erster Testballon für ein noch unklares Budgetfeld.

Wer sollte Profound nutzen

Skalierende Tech-Unternehmen und Enterprise-Marketingteams profitieren am meisten, vor allem wenn organische Suche im Unternehmen bereits als ernstzunehmender Kanal gilt und ein eigenes SEO-Team existiert. Teams, die KI-Sichtbarkeit gegenüber der Geschäftsführung neben klassischen SEO-Kennzahlen ausweisen müssen, finden in Answer Engine Insights und Agent Analytics genau die Module, die für diesen Zweck gebaut wurden. Auch Unternehmen mit mehreren Marken oder Ländergesellschaften profitieren von der Enterprise-Stufe, weil sich dort mehrere Marken parallel in einem einzigen Vertrag abbilden lassen.

Ein weiteres typisches Einsatzfeld sind B2B-SaaS-Anbieter, deren Kaufinteressenten Produkte inzwischen häufig zuerst über einen KI-Assistenten statt über eine klassische Google-Suche vergleichen. Für solche Unternehmen ist eine falsche oder veraltete Beschreibung der eigenen Marke in ChatGPT nicht nur ein Reputationsproblem, sondern ein direkter Umsatzhebel, und genau dort liefert Profound mit Answer Engine Insights eine belastbare Grundlage für Korrekturen.

Wer sollte es meiden

Solo-Unternehmer und kleine Budgets sollten sich zuerst woanders umsehen. Starter deckt nur eine einzige Plattform ab, und echte Mehrplattform-Abdeckung beginnt erst bei 399 Dollar im Monat, ein spürbarer Sprung für ein Team, das noch gar nicht entschieden hat, ob KI-Sichtbarkeit eine eigene Budgetzeile verdient. Wer außerdem bereits ein SEO-Tool mit integrierter KI-Sichtbarkeit nutzt, etwa im Rahmen eines bestehenden Semrush-Abos, sollte zuerst prüfen, ob diese Funktion nicht schon vorhanden ist, bevor ein weiteres Tool dazukommt.

Auch kleinere Content-Agenturen, die für einen einzelnen Kunden nur gelegentlich einen Blick auf die KI-Sichtbarkeit werfen wollen, sind mit Profound eher falsch beraten, weil sich der volle Funktionsumfang erst bei kontinuierlicher, markenübergreifender Nutzung wirklich auszahlt. Für einen einmaligen Check oder ein kleines Projekt ist der Aufwand, ein neues Tool samt Vertrag einzuführen, in den meisten Fällen schlicht nicht verhältnismäßig.

Ein hilfreicher Test vor dem Kauf: Lässt sich der Nutzen von Profound heute schon in einer einzigen Zahl gegenüber der Geschäftsführung begründen, etwa als Teil eines bestehenden Marketing-Reportings, spricht das für die Anschaffung. Fehlt dieser Bezugspunkt noch komplett und würde KI-Sichtbarkeit vorerst nur „aus Interesse“ beobachtet, ist ein günstigeres Einstiegstool oder sogar ein manueller Test mit ein paar Prompts der ehrlichere erste Schritt.

> Kurz gesagt: Profound lohnt sich für Teams mit Enterprise-Budget und mehreren Marken. Für ein einzelnes kleines Unternehmen mit knappem Budget ist ein günstigeres Tool meist der bessere Einstieg.

Profound Alternativen

Otterly.ai ist mit 29 Dollar im Monat die günstigste Alternative zu Profound, während Semrush beim Einstiegspreis von 99 Dollar mit Profounds Starter-Tarif gleichzieht, dabei aber von Haus aus mehr Plattformen abdeckt. Wer eine der folgenden vier Optionen prüft, sollte vor allem auf Preis, abgedeckte KI-Modelle und die eigene Teamgröße achten, denn die vier Tools unterscheiden sich deutlich in ihrer Zielgruppe.

ToolStartpreisAbgedeckte KI-ModelleAm besten für
Profound$99/Monat1 im Starter-Tarif, 9 im Enterprise-TarifSkalierende Tech-Unternehmen
Semrush$99/Monat7+: ChatGPT, Gemini, Claude, Grok, Perplexity, DeepSeek, Google AI OverviewsEnterprise, bestehende Semrush-Nutzer
Scrunch AI$300/MonatChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity, Google AI Mode, AI Overviews, MetaContent-getriebene Teams
Otterly.ai$29/MonatChatGPT, Perplexity, GeminiKleine Teams mit begrenztem Budget
AthenaHQKostenlos / $295/MonatBis zu 9 KI-Modelle in bezahlten TarifenSEO-Agenturen mit unbegrenzten Sitzplätzen

Semrush ist die naheliegende Wahl, wenn im Unternehmen bereits ein Semrush-Abo für klassisches SEO läuft, weil sich beide Datensätze in einem Tool zusammenführen lassen, statt zwei separate Dashboards pflegen zu müssen. Otterly.ai gewinnt beim Budget, sofern die Agents-Automatisierung von Profound für die eigene Arbeit verzichtbar ist und reines Monitoring ausreicht. AthenaHQ wiederum punktet bei Agenturen, die mehrere Kundenmarken mit unbegrenzten Sitzplätzen verwalten wollen, ohne für jede zusätzliche Person im Team extra zu zahlen, während Scrunch AI sich an Teams richtet, deren Arbeit stark auf redaktionellen Content statt auf reinem Tracking beruht und die Inhalte direkt aus den Tool-Erkenntnissen ableiten wollen.

Keine dieser vier Alternativen deckt exakt denselben Funktionsumfang ab wie Profound, insbesondere die Agents-Automatisierung bleibt bei den meisten Wettbewerbern deutlich schmaler. Wer also weniger für reines Monitoring ausgeben, aber trotzdem nicht auf jede Automatisierung verzichten will, sollte die eigene Prioritätenliste vor der Tool-Wahl einmal ausführlich durchgehen.

Für die Entscheidung hilft eine einfache Reihenfolge: Zuerst das Budget festlegen, dann die tatsächlich relevanten Antwortmaschinen für die eigene Zielgruppe bestimmen, und erst danach prüfen, welches Tool diese Kombination am günstigsten abdeckt. Ein Team mit knappem Budget und Fokus auf ChatGPT landet auf diesem Weg fast automatisch bei Otterly.ai, während ein Unternehmen mit bestehender Semrush-Lizenz und breiterem Plattformbedarf eher bei Semrush oder direkt bei Profounds Growth-Tarif landet. Erst wenn Automatisierung und mehrere Marken gleichzeitig eine Rolle spielen, wird der Aufpreis für Profound oder AthenaHQ wirklich nachvollziehbar.

Gründer und Finanzierung

James Cadwallader und Dylan Babbs haben Profound gegründet, und das Unternehmen ist inzwischen auf insgesamt 58,5 Millionen Dollar an Finanzierung gekommen. Den größten Teil davon bildet die Series B über 35 Millionen Dollar, die Sequoia Capital 2025 anführte, mit Beteiligung von Kleiner Perkins, Khosla Ventures, Saga VC und South Park Commons. G2 kürte Profound in seinem allerersten Bericht zur Kategorie Answer Engine Optimization zum Leader, im Winter-2026-Report, und die Plattform verzeichnet mittlerweile über 140 verifizierte Kundenbewertungen, ein für ein so junges Unternehmen ungewöhnlich hoher Wert.

Finanzierung und Auszeichnungen sind ein brauchbares Vertrauenssignal für einen jungen Anbieter, besonders wenn ein neues Tool intern gegenüber Kollegen oder der Geschäftsführung begründet werden muss. Sie sagen allerdings wenig darüber aus, ob Profound tatsächlich zur eigenen Situation passt, denn ein gut finanziertes Startup kann trotzdem an der falschen Zielgruppe vorbeientwickeln. Dafür lohnt sich eher ein Blick auf die Preis- und Zielgruppenabschnitte weiter oben, die konkreter auf die eigene Entscheidung einzahlen als eine Finanzierungsrunde allein.

Bemerkenswert ist trotzdem, wie schnell sich die gesamte Kategorie der KI-Sichtbarkeits-Tools entwickelt hat: Ein 2024 gegründetes Unternehmen sammelt innerhalb weniger Jahre fast 60 Millionen Dollar ein und wird von G2 direkt in der ersten Ausgabe einer neuen Software-Kategorie als Marktführer geführt. Für Marketingteams, die AEO bisher als Randthema behandelt haben, ist das ein deutliches Signal, dass sich sowohl die Investoren- als auch die Kundenseite bereits auf einen wachsenden Markt einstellen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet Profound?

Profound startet bei 99 Dollar im Monat für den Starter-Tarif, der ausschließlich ChatGPT abdeckt. Growth kostet 399 Dollar im Monat und deckt drei Antwortmaschinen ab. Enterprise wird individuell bepreist, Stand 2026, und hängt vor allem von der Anzahl der Marken und Nutzer ab.

Gibt es eine kostenlose Testphase bei Profound?

Ja, aber nur beim Growth-Tarif. Starter und Enterprise bieten keine Selfservice-Testphase an, sodass sich eine Kaufentscheidung dort ohne vorherigen Praxistest treffen lässt. Wer unsicher ist, welcher Tarif passt, sollte deshalb gezielt über Growth einsteigen, auch wenn am Ende eventuell Starter ausreicht.

Welche KI-Plattformen verfolgt Profound?

Das hängt vom gebuchten Tarif ab. Starter deckt ausschließlich ChatGPT ab, Growth drei Antwortmaschinen. Enterprise deckt neun ab, darunter ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini, Grok, Microsoft Copilot, Meta AI, DeepSeek und Google AI Overviews. Welche drei Engines im Growth-Tarif konkret abgedeckt werden, sollte vor Vertragsabschluss direkt beim Anbieter bestätigt werden, da sich das Angebot weiterentwickeln kann.

Wer steht hinter Profound?

James Cadwallader und Dylan Babbs haben Profound 2024 gegründet. Das Unternehmen hat bislang 58,5 Millionen Dollar eingesammelt, darunter eine von Sequoia Capital angeführte Series B im Jahr 2025 mit Beteiligung von Kleiner Perkins und Khosla Ventures.

Lohnt sich Profound für kleine Teams?

In der Regel nicht als erstes Tool. Der Einstiegstarif für 99 Dollar deckt nur ChatGPT ab, echte Mehrplattform-Abdeckung beginnt erst bei 399 Dollar im Monat. Otterly.ai ist der günstigere Einstieg, wenn das Budget der wichtigste Faktor ist und ein einzelner Kanal für den Anfang ausreicht, während sich Profound eher lohnt, sobald mehrere Marken oder Automatisierung gebraucht werden.

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Max Benz
Max Benz Founder & CEO · ContentForce AI
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