Rytr kostet zwischen 0 und 29 US-Dollar im Monat, doch der Preis allein verrät wenig darüber, wofür sich das Tool eignet. Wer nach Rytr Erfahrungen sucht, will wissen, ob der KI-Schreibassistent bei mehrsprachigen Projekten mithält, wie ernst es Rytr mit Datenschutz nimmt und welche Alternativen es auf dem deutschen Markt gibt. Dieser Test beantwortet alle drei Fragen mit aktuellen Zahlen, Stand September 2026, und vergleicht Rytr mit den Tools, die deutsche Nutzer tatsächlich gegeneinander abwägen: Neuroflash, HyperWrite und Sudowrite.
Was ist Rytr?
Rytr ist ein KI-Schreibassistent, der Texte auf Basis von mehr als 40 vorgefertigten Anwendungsfällen erstellt, von Blogartikeln über Produktbeschreibungen bis zu Social-Media-Captions. Statt wie ein Allzweck-Chatbot auf offene Konversation zu setzen, arbeitet Rytr mit festen Vorlagen und mehr als 20 einstellbaren Tonalitäten, die den erzeugten Text an eine gewünschte Stimme anpassen.
Browserbasiert und ohne Installation läuft das Tool, gedacht vor allem für Einzelpersonen: Blogger, freiberufliche Texter und kleine Marketingteams, die schnell Rohtexte brauchen und sie danach selbst überarbeiten. Wer stattdessen ein Gesprächs-Tool für offene Fragen und Brainstorming sucht, ist bei einem klassischen Chatbot besser aufgehoben. Dazu mehr im Abschnitt Rytr vs. ChatGPT weiter unten.
Funktionen von Rytr im Überblick
Rytr deckt drei Kernbereiche ab: Texterstellung über feste Vorlagen, Anpassung an Tonalität und Markenstimme sowie Qualitätskontrolle über einen Plagiatscheck. Das Grundgerüst ist auf jeder Preisstufe gleich, nur die Grenzen verschieben sich mit dem gewählten Plan.
Die wichtigsten Bausteine im Überblick:
- Anwendungsfälle und Vorlagen: Über 40 fertige Vorlagen für Blogartikel, Produktbeschreibungen, E-Mails, Anzeigentexte und mehr, verfügbar auf allen drei Plänen einschließlich Free.
- Tonalität: Mehr als 20 vorprogrammierte Tonalitäten von sachlich bis verspielt, plus eine eigene gespeicherte Tonalität über die My-Voice-Funktion ab dem Unlimited-Plan.
- Plagiatscheck: Ab dem Unlimited-Plan integriert, 50 Prüfungen im Monat, auf Premium verdoppelt auf 100. Im Free-Plan fehlt diese Funktion komplett.
- Sprachen: Free und Unlimited schreiben nur in einer Sprache, erst Premium schaltet mehr als 35 Sprachen frei.
- Eigene Anwendungsfälle: Nur auf Premium kannst du dir eigene Vorlagen für wiederkehrende Textarten bauen, ein Feature, das laut Rytrs eigener Preisseite gezielt Vielschreiber mit festen Formaten anspricht.
- Chrome-Erweiterung und Community: Auf jedem Plan enthalten, inklusive Free.
Wer regelmäßig für mehrere Kunden mit unterschiedlichen Textformaten arbeitet, wird die eigenen Anwendungsfälle als das eigentliche Upgrade-Argument empfinden, nicht die reine Zeichenmenge.
So sieht der Arbeitsablauf in der Praxis aus: Du wählst einen Anwendungsfall, füllst wenige Pflichtfelder wie Thema, Zielgruppe und Tonalität aus, und Rytr liefert mehrere Textvarianten zur Auswahl. Direkt im Editor lässt sich nachschärfen, Absätze kürzen, der Ton verändern, einzelne Sätze umschreiben lassen, bevor du den fertigen Text kopierst. Für feste, sich wiederholende Aufgaben, etwa ein wöchentliches Produkt-Snippet oder eine Anzeige, ist dieser enge Rahmen ein klarer Vorteil. Weniger Prompt-Engineering, mehr Tempo. Offene, unstrukturierte Schreibaufgaben stoßen dagegen schneller an die Grenzen der Vorlagenlogik.
Rytr Preise und Kosten 2026
Rytr kostet 0, 9 oder 29 US-Dollar im Monat, beziehungsweise 0, 7,50 und 24,16 US-Dollar im Monat bei jährlicher Abrechnung. Alle Angaben sind gegen Rytrs eigene Preisseite (rytr.me/pricing) geprüft, Stand September 2026, und werden dort in US-Dollar geführt, da Rytr ein US-amerikanischer Anbieter ist.
| Plan | Monatspreis | Jahrespreis (pro Monat) | Am besten geeignet für |
|---|---|---|---|
| Rytr Free | 0 $ | 0 $ | Testen vor dem Kauf |
| Rytr Unlimited | 9 $/Monat | 7,50 $/Monat (90 $/Jahr) | Tägliches Schreiben in einer Sprache |
| Rytr Premium | 29 $/Monat | 24,16 $/Monat (289,92 $/Jahr) | Mehrsprachige oder Multi-Marken-Arbeit |
Die drei Pläne unterscheiden sich vor allem in sieben Punkten. Die folgende Tabelle zeigt, wo dein Geld tatsächlich hingeht:
| Plan | Zeichenlimit | Tonalität | Plagiatscheck/Monat | Sprachen | Eingabelimit | Eigene Anwendungsfälle | Priorisierter Support |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Free | 10.000 Zeichen/Monat | Keine eigene | 0 | 1 | Standard | Nein | Nein |
| Unlimited | Unbegrenzt | 1 eigene Tonalität | 50 | 1 | Verdoppelt | Nein | Ja |
| Premium | Unbegrenzt | Mehrere eigene Tonalitäten | 100 | 35+ | Verdreifacht | Ja | Ja |
Was jede Stufe konkret freischaltet:
- Free eignet sich, um zu prüfen, ob Rytrs Schreibstil zu dir passt, mehr nicht. Ohne Kreditkarte, mit 10.000 Zeichen im Monat.
- Unlimited entfernt die Zeichengrenze komplett und ist mit 90 US-Dollar im Jahr eine der günstigsten ernstzunehmenden KI-Textabos überhaupt, solange du in nur einer Sprache schreibst.
- Premium lohnt sich nur, wenn mindestens einer von drei Gründen zutrifft: mehrsprachige Texte, mehrere Markenstimmen oder der Wunsch nach eigenen Vorlagen. Ohne diese Gründe leistet Unlimited dieselbe Arbeit für 20 US-Dollar weniger im Monat.
Nach oben gibt es keine weitere Stufe. Rytr listet auf seiner Preisseite kein Enterprise-Angebot, keine Staffelpreise und keinen Vertriebskontakt, 29 US-Dollar pro Monat und Nutzer ist die Obergrenze, egal ob für Einzelpersonen oder Teams.
Bezahlt wird über Stripe, das gängige Kredit- und Debitkarten akzeptiert. Rytr rechnet ausschließlich in US-Dollar ab, Stripe wandelt den Betrag beim Bezahlen automatisch in Euro oder eine andere Währung um, zum jeweils aktuellen Kurs. Der tatsächliche Endpreis schwankt für deutsche Nutzer also leicht mit dem Wechselkurs. Zwischen den Plänen lässt sich jederzeit im Kontobereich wechseln, die Änderung wirkt sofort. Ein Downgrade während einer laufenden Jahreslaufzeit erstattet allerdings kein bereits gezahltes Guthaben.
Die kostenlose Version im Detail
Der Rytr Free-Plan kostet dauerhaft nichts, benötigt keine Kreditkarte und läuft nicht automatisch aus. Du bekommst 10.000 Zeichen KI-generierten Text im Monat, Zugriff auf alle 40+ Anwendungsfälle, die 20+ Tonalitäten, die Chrome-Erweiterung und die Community, exakt dieselben Werkzeuge wie auf den bezahlten Plänen.
Zwei Grenzen definieren die kostenlose Version. Erstens schreibt sie nur in einer Sprache. Zweitens fehlt jede Form von Plagiatsprüfung, was vor allem für Agenturtexte und Kundenaufträge relevant wird.
Zur Einordnung: 10.000 Zeichen entsprechen im Englischen etwa 1.600 bis 1.800 Wörtern Fließtext. Im Deutschen fällt die Wortzahl durch im Schnitt längere Wörter und zusammengesetzte Substantive etwas niedriger aus. Das monatliche Kontingent reicht damit grob für einen einzigen längeren Blogartikel, nicht für einen produktiven Redaktionsplan. Für ein paar Dutzend kurze Social-Media-Texte oder Produktbeschreibungen dagegen ist dasselbe Kontingent deutlich ergiebiger.
Behandle den Free-Plan als das, was er ist: ein zeitlich unbegrenzter Test, ob dir Rytrs Textstil zusagt, nicht als produktives Arbeitswerkzeug für laufende Projekte.
Jährliche Abrechnung: Wie viel sparst du wirklich?
Die jährliche Abrechnung spart bei Rytr real 16,7 Prozent, nicht die 20 Prozent, die Rytrs eigene FAQ verspricht. In absoluten Zahlen sind das 18 US-Dollar im Jahr beim Unlimited-Plan und 58,08 US-Dollar beim Premium-Plan.
| Plan | 12 Monate bei Monatspreis | Jährlich bezahlt | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| Unlimited | 108 $ | 90 $ | 18 $ |
| Premium | 348 $ | 289,92 $ | 58,08 $ |
Hier widerspricht sich Rytrs eigene Preisseite selbst. Der Umschalter für die Abrechnungsart wirbt korrekt mit „2 Monate gratis“, was rechnerisch genau den 16,7 Prozent entspricht, die die Tabelle oben zeigt. Direkt darunter behauptet der FAQ-Text auf derselben Seite jedoch, die jährliche Abrechnung spare 20 Prozent gegenüber dem Gesamtpreis. Die tatsächlichen Preise entscheiden diesen Widerspruch zugunsten des Umschalters: 90 gegen 108 US-Dollar ist eine Ersparnis von 16,7 Prozent, keine 20. Plane mit der niedrigeren, tatsächlich zutreffenden Zahl.
Der Jahresplan bringt außerdem eine zwölfmonatige Mindestlaufzeit mit, der Rabatt wird also mit weniger Flexibilität bezahlt als beim Monatsplan. Über die jährliche Abrechnung hinaus bietet Rytr keine weiteren Rabatte an, keine Staffelpreise, keine Team-Pakete und keine dauerhaften Aktionscodes.
Vor- und Nachteile von Rytr
Rytr überzeugt bei Preis und Einstiegshürde, stößt aber schnell an Grenzen, sobald Mehrsprachigkeit, Team-Workflows oder tiefe Integrationen gefragt sind. Die folgende Übersicht trennt beide Seiten sauber.
Vorteile
- Günstiger Einstieg: 9 US-Dollar im Monat für unbegrenzte Zeichen ist im Vergleich zu den meisten KI-Schreibtools ein aggressiver Preis.
- Dauerhafter Free-Plan ohne Kreditkarte, ideal zum risikofreien Ausprobieren.
- Über 40 Anwendungsfälle decken die meisten alltäglichen Textformate ab, ohne dass du Prompts von null aufbauen musst.
- Schnell erlernbar, die Vorlagenstruktur braucht keine Einarbeitungszeit.
Nachteile
- Free und Unlimited schreiben nur in einer Sprache, mehrsprachige Projekte erfordern zwingend den 29-Dollar-Plan.
- Kein Plagiatscheck im Free-Plan, ein echtes Risiko für alles, was an Kunden geht.
- Keine eigenen Anwendungsfälle unter Premium, du bist an die 40+ Standardvorlagen gebunden.
- Keine native Integration in gängige Publishing- oder Marketing-Tools.
- Kein Rückerstattungsanspruch bei bereits bezahlten Abos, auch nicht innerhalb der ersten Tage nach dem Kauf.
- Keine Staffelpreise oder Team-Funktionen, jeder Sitzplatz kostet den vollen Einzelpreis.
Der letzte Punkt verdient einen eigenen Hinweis: Rytr bietet keine direkte Anbindung an WordPress, HubSpot oder Zapier. Texte wandern per Copy-Paste aus dem Rytr-Editor in dein eigentliches Zielsystem, ein manueller Zwischenschritt, den viele Konkurrenztools inzwischen automatisiert haben. Für Solo-Autoren ist das ein Klick mehr pro Text, für Teams mit hohem Volumen ein wiederkehrender Reibungspunkt.
Ist Rytr sicher? Datenschutz und DSGVO
Rytr ist ein in den USA ansässiger Anbieter, das ist der zentrale Punkt, den DSGVO-bewusste Nutzer vor der Anmeldung kennen sollten. Für private Texte oder unkritische Marketinginhalte ist das in der Praxis meist unproblematisch, für Kundendaten oder regulierte Branchen lohnt sich vorher ein genauer Blick in Rytrs eigene Datenschutzerklärung.
Konkret bedeutet das: Wer über Rytr personenbezogene Daten von Kunden verarbeitet, etwa in individualisierten Texten oder Support-Antworten, sollte prüfen, ob und in welcher Form Rytr einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) anbietet. Genauso wichtig ist, wie das Unternehmen mit Serverstandorten und internationalen Datentransfers umgeht. Diese Angaben stehen in Rytrs eigenen Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweisen. Vor produktivem Einsatz mit sensiblen oder regulierten Daten lohnt sich ein eigener Blick hinein, statt sich auf Zusammenfassungen Dritter zu verlassen.
Unser Rat für DACH-Nutzer: Für unkritische Inhalte wie Blogentwürfe oder Produkttexte ohne Personenbezug ist Rytr in der Regel unbedenklich. Sobald echte Kundendaten oder besonders schützenswerte Informationen im Spiel sind, gehört die Prüfung von Rytrs AVV und Datenschutzerklärung zwingend vor den ersten produktiven Einsatz, nicht danach.
Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen der Sicherheit der Plattform selbst und dem, was du in sie eingibst. Wie bei jedem cloudbasierten KI-Tool gilt: Gib keine Informationen ein, die du nicht auch einem externen Dienstleister anvertrauen würdest, solange kein AVV vorliegt. Diese Vorsicht kostet nichts, verhindert aber im Zweifel ein echtes Datenschutzproblem. Konkrete technische Angaben zu Verschlüsselung oder Zertifizierungen nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich nur direkt gegen Rytrs eigene, aktuelle Datenschutzseite prüfen lassen und sich mit jedem Produkt-Update ändern können.
Rytr Erfahrungen anderer Nutzer
Auf [de.trustpilot.com/review/rytr.me](https://de.trustpilot.com/review/rytr.me) kommt Rytr auf eine Bewertung von 4,4 von 5 Sternen aus 2.449 Bewertungen, Stand September 2026. Das ist ein solides, aber nicht makelloses Bild und deckt sich mit dem, was in Erfahrungsberichten immer wieder auftaucht.
Positive Stimmen loben vor allem die Geschwindigkeit und den günstigen Einstiegspreis: Nutzer, die schnell Rohtexte für Blogs oder Produktbeschreibungen brauchen, beschreiben Rytr häufig als zuverlässiges Werkzeug für genau diesen einen Job. Kritik entzündet sich dagegen wiederholt an zwei Themen, die auch in dieser Übersicht bereits auftauchen: der strikten Ein-Sprachen-Grenze auf den günstigeren Plänen und an Fragen rund um Abo-Kündigung und Rückerstattung, da Rytr Zahlungen standardmäßig nicht erstattet.
Für die Einordnung lohnt sich ein Blick auf beide Seiten der Bewertungen, nicht nur auf den Durchschnittswert. Wer Rytr ausschließlich für einsprachige Kurztexte einsetzt, deckt sich meist mit den positiven Erfahrungsberichten. Wer mehrsprachige oder besonders anspruchsvolle Inhalte plant, sollte die kritischeren Stimmen vor dem Kauf gezielt lesen.
Ein wiederkehrendes Muster in den Bewertungen betrifft frühe Nutzer, die einmalige Lifetime-Zugänge gekauft hatten und sich seitdem gegenüber neueren Abo-Modellen benachteiligt fühlen. Das ist ein Thema, das in der Softwarebranche generell für Unmut sorgt, nicht speziell bei Rytr. Für die reine Textqualität liest sich das Meinungsbild dagegen deutlich einheitlicher: Rezensionen beschreiben die Ausgabe regelmäßig als brauchbaren ersten Entwurf, der menschliche Nachbearbeitung braucht, aber selten komplett verworfen wird. Das passt zum Charakter des Tools als Vorlagen-Generator, nicht als fertiges Endprodukt.
Rytr Alternativen: Neuroflash, HyperWrite und Sudowrite
Die drei Tools, die deutsche Nutzer am häufigsten gegen Rytr abwägen, sind Neuroflash, HyperWrite und Sudowrite, jedes mit einer klar anderen Zielgruppe als Rytr selbst. Die folgende Tabelle vergleicht die Einstiegspunkte, Stand September 2026, jeweils gegen die eigene Preisseite des Anbieters geprüft.
| Tool | Einstiegspreis | Free Plan | Kernfokus |
|---|---|---|---|
| Rytr | 9 $/Monat (Unlimited) | Ja, dauerhaft | Vorlagenbasierte Kurztexte für Einzelpersonen |
| Neuroflash | ab 42 €/Monat (jährlich abgerechnet) | Nein, nur 7-Tage-Trial | Deutschsprachige SEO- und Marketing-Plattform mit Zielgruppen-Personas |
| HyperWrite | 19,99 $/Monat (Premium) | Ja, mit begrenztem Kontingent | KI-Schreibassistent mit Web-Recherche, Zitaten und Autovervollständigung |
| Sudowrite | 19 $/Monat (Hobby & Student) | Nein, nur kostenlose Testphase | Belletristisches Schreiben, Romane und Kurzgeschichten |
Rytr vs. Neuroflash
Neuroflash positioniert sich explizit als deutschsprachige Content-Plattform und ist bei OMR Reviews der meistgenannte deutsche Alternativvorschlag zu Rytr. Statt reiner Textvorlagen arbeitet das Tool mit sogenannten Zielgruppen-Personas, die Inhalte auf bestimmte Käufergruppen zuschneiden. Dazu kommen Workflow-Funktionen und eine Bildsuche, die über Rytrs Funktionsumfang hinausgehen. Der Preis liegt mit knapp 42 Euro im Monat für den Essential-Plan deutlich über Rytrs Einstiegstarif. Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es anders als bei Rytr nicht mehr, nur eine siebentägige Testphase. Wer speziell auf deutschsprachige SEO-Texte mit Zielgruppenausrichtung setzt, bekommt bei Neuroflash mehr Tiefe, zahlt dafür aber auch deutlich mehr.
Rytr vs. HyperWrite
HyperWrite ist von den drei Alternativen am nächsten an Rytrs eigenem Preisniveau. Positioniert hat es sich trotzdem anders, als KI-Agent mit Internetzugriff statt als reiner Vorlagen-Generator. Funktionen wie Quellenangaben in Echtzeit, mehrere anpassbare Personas und eine Autovervollständigung während des Tippens richten sich eher an Nutzer, die während des Schreibens recherchieren, als an Nutzer, die feste Textformate abarbeiten. Mit 19,99 US-Dollar im Monat für den Premium-Plan liegt HyperWrite über Rytrs 9-Dollar-Einstieg, bietet aber ebenfalls einen kostenlosen Plan mit begrenztem Kontingent.
Rytr vs. Sudowrite
Sudowrite spielt in einer eigenen Liga: Statt Marketingtexten oder Blogartikeln steht kreatives, belletristisches Schreiben im Zentrum, mit Funktionen wie einer Story Bible zur Konsistenz von Figuren und Handlungssträngen. Der Einstiegsplan Hobby & Student kostet 19 US-Dollar im Monat und richtet sich an Gelegenheitsautoren, während höhere Stufen bis zu 59 US-Dollar im Monat für Vielschreiber mit regelmäßiger Veröffentlichung kosten. Für Blogartikel oder Produkttexte ist Sudowrite die falsche Wahl, für einen Roman oder eine Kurzgeschichtensammlung ist es Rytr ebenso.
Rytr vs. ChatGPT: Wo liegt der Unterschied?
Rytr ist ein vorlagenbasierter Schreibassistent mit festen Anwendungsfällen und Tonalitäts-Matching, ChatGPT ist ein universeller Gesprächsassistent ohne feste Struktur. Der Unterschied liegt nicht in der Textqualität, sondern im Arbeitsablauf: Rytr führt dich durch ein Formular mit vordefinierten Feldern, ChatGPT reagiert auf freien Text und offene Rückfragen.
Für wiederkehrende, klar umrissene Aufgaben wie eine Produktbeschreibung oder eine Anzeigenzeile ist Rytrs Vorlagenstruktur schneller, weil sie dir die Struktur bereits vorgibt. Für alles, was Recherche, mehrstufiges Nachfragen oder offenes Brainstorming erfordert, etwa eine komplexe Content-Strategie oder eine technische Erklärung, ist ein universeller Chatbot flexibler, weil er nicht an feste Vorlagen gebunden ist.
Kurz zusammengefasst:
- Feste, wiederkehrende Textformate: Rytr ist schneller eingerichtet.
- Offene, explorative Aufgaben mit mehreren Rückfragen: ein Gesprächsassistent passt besser.
- Mehrsprachige Projekte unterhalb der höchsten Preisstufe: Rytr limitiert früher als die meisten Allzweck-Chatbots.
Fazit
Rytr ist am stärksten dort, wo es sich selbst positioniert: als günstiger, vorlagenbasierter Schreibassistent für Einzelpersonen, die wiederkehrende Kurztexte in einer Sprache brauchen. Der Free-Plan macht das Ausprobieren risikofrei, und der Unlimited-Plan bleibt für Solo-Blogger und Texter mit 90 US-Dollar im Jahr eines der günstigsten ernstzunehmenden Angebote am Markt.
Sobald Mehrsprachigkeit, Team-Workflows, native Integrationen oder eigene Vorlagen unterhalb von Premium gefragt sind, zeigt Rytr klare Kanten. Wer diese Grenzen kennt und trotzdem bei einsprachigen Kurztexten bleibt, bekommt ein zuverlässiges, günstiges Werkzeug. Wer mehr braucht, sollte vorher gezielt zu Neuroflash, HyperWrite oder Sudowrite vergleichen, je nachdem, ob Zielgruppenausrichtung, Recherche-Funktionen oder belletristisches Schreiben im Vordergrund stehen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist Rytr kostenlos nutzbar?
Ja, der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos, benötigt keine Kreditkarte und ist auf 10.000 Zeichen im Monat in einer Sprache begrenzt. Alle 40+ Anwendungsfälle und die 20+ Tonalitäten sind enthalten, ein Plagiatscheck jedoch nicht.
Wie viele Wörter sind 10.000 Zeichen bei Rytr?
Im Englischen entsprechen 10.000 Zeichen etwa 1.600 bis 1.800 Wörtern, im Deutschen liegt die Wortzahl durch längere zusammengesetzte Wörter tendenziell etwas darunter. In der Praxis reicht das Kontingent für ungefähr einen längeren Blogartikel im Monat.
Unterstützt Rytr die deutsche Sprache?
Ja, Deutsch gehört zu den mehr als 35 Sprachen, die im Premium-Plan verfügbar sind. Auf dem Free- und dem Unlimited-Plan ist jeweils nur eine einzige Sprache aktiv, welche das ist, legst du in den Kontoeinstellungen fest.
Gibt es bei Rytr eine Rückerstattung?
Nein, Abos sind laut Rytrs Nutzungsbedingungen standardmäßig nicht erstattungsfähig, ein festes Rückgabefenster wie 14 Tage gibt es nicht. Rytr prüft Einzelfälle nach eigenem Ermessen, ein Versuch über support@rytr.me kann sich also lohnen, ist aber keine Garantie.
Gibt es versteckte Kosten bei Rytr?
Nein, Rytr berechnet keine Einrichtungsgebühren, keine Gebühren für zusätzliche Nutzung und keine separaten Sitzplatzgebühren. Der einzige Kostenpunkt, der nicht direkt im Preis steht, ist die zwölfmonatige Mindestlaufzeit bei jährlicher Abrechnung.
Was ist der Unterschied zwischen Rytr und Neuroflash?
Rytr ist günstiger im Einstieg und international ausgerichtet, während Neuroflash speziell für den deutschsprachigen Markt mit Zielgruppen-Personas und SEO-Workflows entwickelt wurde. Neuroflash kostet ab rund 42 Euro im Monat und bietet keinen dauerhaften Free-Plan mehr, dafür mehr Tiefe bei deutschsprachigen Marketingtexten.