Semrush vs Ahrefs: Der große Vergleich 2026

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Written By Max Benz

Ahrefs gewinnt beim Preis. Bei der Aktualität des Backlink-Index liegt es ebenfalls vorn, und mit Ahrefs Free ist es das einzige der beiden Tools mit einem echten Gratisplan. Semrush punktet dagegen mit dem insgesamt größeren Backlink-Index, einer breiteren Keyword-Recherche-Oberfläche und einem gebündelten Marketing-Toolkit, das über reines SEO hinausgeht. Welches Tool sich für dich lohnt, hängt davon ab, ob du auf Preis und Backlink-Tiefe optimierst oder ein Rundum-Paket für Content, Social Media und Werbung suchst.

Semrush vs Ahrefs im Überblick

Kurz gesagt: Semrush hat den größeren, aber weniger aktuellen Backlink-Index und kostet an jedem vergleichbaren Preispunkt mehr. Ahrefs hat die etwas größere Keyword-Datenbank, den frischeren Link-Index und den deutlich günstigeren Einstieg samt Gratisplan. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eckdaten zusammen, bevor wir jede Kategorie im Detail durchgehen.

Vergleichstabelle: Semrush vs Ahrefs bei Preis, Backlink-Index, Keyword-Datenbank und Gratisplan
KennzahlSemrushAhrefs
Günstigster Planab 139,95 USD/Monat (SEO)ab 29 USD/Monat (Starter, eingeschränkt)
Vollausgestatteter Einstiegsplan199 USD/Monat (Starter)129 USD/Monat (Lite)
Höchster Standardplan549 USD/Monat (Advanced)449 USD/Monat (Advanced)
Backlink-Index43 Billionen35 Billionen
Indexierte Referring Domains390 Millionen213,3 Millionen
Keyword-Datenbank26,7 Milliarden28,7 Milliarden
GratisplanNein, nur TestversionJa, Ahrefs Free
KI-Sichtbarkeits-TrackingAb Einstiegsplan gebündeltAb Einstiegsplan gebündelt
EigentümerAdobe (seit April 2026)Unabhängig, eigenfinanziert

Semrush hat den größeren Backlink-Index und den höheren Preis auf jeder vergleichbaren Stufe. Ahrefs hat die größere Keyword-Datenbank, einen echten Gratisplan und den deutlich günstigeren Einstieg. Keine dieser Tatsachen entscheidet die Frage allein, und genau darum geht es in den folgenden Abschnitten. Wer nur eine dieser Zeilen liest und danach entscheidet, übersieht in der Regel den eigentlich wichtigen Punkt: Beide Tools decken denselben Kernbedarf ab, Keyword-Recherche, Backlink-Analyse, technisches SEO und inzwischen auch KI-Sichtbarkeit, und unterscheiden sich vor allem in Workflow, Preisstruktur und Tiefe pro Kategorie.

Was hat sich 2026 bei Semrush und Ahrefs verändert?

Zwei Ereignisse aus diesem Jahr haben viele ältere Semrush-vs-Ahrefs-Vergleiche veraltet gemacht. Wer noch einen Artikel liest, der Semrushs alten Guru-Plan erwähnt, liest etwas, das vor dem Umbau der Preisstruktur geschrieben wurde.

Erstens hat Adobe die Übernahme von Semrush im April 2026 abgeschlossen, laut Berichten für rund 1,9 Milliarden US-Dollar. Semrush ist damit von der NYSE genommen worden und operiert seither als Teil von Adobes Marketing- und Kreativsoftware-Portfolio statt als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen. Ahrefs bleibt dagegen privat und eigenfinanziert, und genau diese Unabhängigkeit stellt das Unternehmen inzwischen selbst als Verkaufsargument heraus. Ob dir das wichtig ist, hängt davon ab, wie stark dich die Frage beschäftigt, ob Produktentscheidungen vom ursprünglichen SEO-Team oder von einer größeren Konzernstruktur getroffen werden.

Zweitens hat Semrush seine langjährigen Pläne Pro, Guru und Business (139,95, 249,95 und 499,95 US-Dollar pro Monat) abgeschafft und durch vier neue Stufen ersetzt: SEO, Starter, Pro+ und Advanced, zu 139,95, 199, 299 und 549 US-Dollar im Monat. Der neue Einstiegsplan SEO ist günstiger als der frühere Pro-Plan, deckt dafür aber weniger ab: Er konzentriert sich auf Kern-SEO-Tracking und eine einfache KI-Sichtbarkeitsebene, während die vollen Funktionen des AI Search Toolkits (Vergleich der KI-Sichtbarkeit mit Wettbewerbern, mehr getrackte Prompts, Keyword-Optimierungswerkzeuge) erst ab Starter verfügbar sind. Ahrefs hat eine kleinere, aber ebenfalls reale Änderung vorgenommen: Das Brand-Radar-Produkt für KI-Sichtbarkeit samt Prompt-Tracking-Kontingent ist jetzt standardmäßig in jedem bezahlten Plan enthalten statt als reines Zusatzprodukt verkauft zu werden, während größere Prompt-Volumen weiterhin separat bezahlt werden müssen.

Welches Tool hat die bessere Datenqualität?

Bei der Aktualität und Crawl-Frequenz des Backlink-Index liegt Ahrefs vorn. Beim Gesamtumfang des Index und den indexierten Referring Domains hat dagegen Semrush die Nase vorn. Und bei der Keyword-Datenbank ist Ahrefs mit 28,7 Milliarden Keywords knapp größer als Semrush mit 26,7 Milliarden. Datenqualität ist meist der erste echte Streitpunkt in jedem Semrush-vs-Ahrefs-Vergleich, und beide Anbieter veröffentlichen Zahlen, die sie selbst größer aussehen lassen.

Backlink-Index-Größe und Aktualität

Semrush gibt einen Backlink-Index von 43 Billionen Backlinks über 390 Millionen Referring Domains an. Ahrefs nennt 35 Billionen aktive (live) Backlinks über 213,3 Millionen Domains und positioniert sich als aktivster Crawler der SEO-Branche, gestützt auf Cloudflare-Radar-Daten, die AhrefsBot unter den zehn aktivsten Web-Crawlern weltweit einordnen.

Der Unterschied ist real, aber größer heißt hier nicht automatisch besser. Semrushs höhere Gesamtzahl umfasst sowohl aktive als auch historische, also tote, Backlinks, während Ahrefs‘ Spitzenwert ausdrücklich nur aktive Links zählt. Ahrefs indexiert zwar weniger Referring Domains insgesamt, crawlt nach eigenen Angaben aber häufiger, was vor allem für das schnelle Erkennen neuer Konkurrenzlinks zählt, weniger für die historische Gesamttiefe. Wer schnell auf Linkveränderungen reagieren muss, etwa bei Agentur-Audits oder Disavow-Monitoring, profitiert stärker von der Aktualität. Wer den tiefsten historischen Link-Graphen einer alten, etablierten Domain braucht, ist mit dem größeren Gesamtindex besser bedient. Für die tägliche Arbeit heißt das konkret: Ein Linkaufbau-Team, das wöchentlich prüft, ob neue Backlinks tatsächlich gesetzt wurden, merkt den Unterschied schneller als ein Team, das einmal im Quartal ein umfassendes Backlink-Profil für einen Pitch zusammenstellt.

Tiefe der Keyword-Datenbank

KennzahlAhrefsSemrush
Keyword-Datenbank28,7 Mrd. (gefiltert aus 110 Mrd. Rohdaten)26,7 Mrd.
Backlink-Index35 Billionen (aktiv)43 Billionen (aktiv plus historisch)
Referring Domains213,3 Mio.390 Mio.

Die beiden Datenbanken liegen nah beieinander. Keine ist für sich genommen ein entscheidender Faktor. Clickstream-Daten und Suchmaschinendaten fließen bei beiden Anbietern zusammen, um Suchvolumen und Schwierigkeitsgrad zu schätzen. In der Praxis liegt der größere Unterschied bei der Keyword-Arbeit nicht in der Indexgröße. Er liegt darin, wie die jeweilige Oberfläche diese Daten aufbereitet, dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Keyword-Recherche im Vergleich

Solide Keyword-Recherche liefern beide Tools ohne Weiteres. Der Unterschied liegt im Workflow, nicht in der reinen Datenmenge.

Semrush Keyword-Übersicht

Semrushs Keyword-Übersicht ist auf Breite ausgelegt. Eine einzige Suche liefert Suchvolumen, Schwierigkeitsgrad, Intent-Klassifizierung, eine vollständige Liste verwandter und fragebasierter Keywords sowie einen SERP-Schnappschuss auf einem Bildschirm, was gut zu Marketern passt, die schnell von einem Keyword zu einem fertigen Content-Briefing kommen wollen. Semrush ergänzt das über das Keyword Magic Tool für größere Themen-Cluster und, auf den neueren Plänen mit KI-Sichtbarkeit, mit Tracking, wie oft ein Ziel-Keyword-Thema in KI-Übersichten und Chatbot-Antworten auftaucht.

Ahrefs Keywords Explorer

Der Ahrefs Keywords Explorer setzt eher auf Präzision als auf Breite. Die Funktion Parent Topic gruppiert Keyword-Varianten, die auf konkurrierenden Seiten bereits für dieselbe URL ranken, was echten Nutzen bringt, um Keyword-Kannibalisierung schon vor dem Schreiben zu vermeiden. Der Schwierigkeitsgrad von Ahrefs gilt als konservativer und schwerer zu manipulieren als der von Semrush, vor allem weil er weiterhin stark auf der Anzahl der Referring Domains rankender Seiten basiert statt auf einem breiter gewichteten Modell.

Keines der beiden Tools ist 2026 grundsätzlich besser für die Keyword-Recherche, die Wahl hängt davon ab, ob dir Semrushs breiterer Einzelbildschirm-Workflow oder Ahrefs‘ engere, kannibalisierungsbewusste Gruppierung mehr liegt. Content-Teams, die aus einer einzigen Recherche direkt ein Briefing bauen wollen, tendieren erfahrungsgemäß zu Semrush, während SEOs, die zuerst eine saubere Themenarchitektur für eine ganze Domain planen, den Parent-Topic-Ansatz von Ahrefs oft als das aufgeräumtere Startwerkzeug empfinden.

Backlink-Analyse im Vergleich

Screenshot der Ahrefs-Startseite mit Positionierung für Suche, KI-Sichtbarkeit und Backlink-Daten
Die Ahrefs-Startseite positioniert das Tool inzwischen auch für KI-Sichtbarkeit, nicht nur für klassisches SEO.

Semrush Backlink Analytics

Den größeren historischen Index kombiniert Semrushs Backlink Analytics mit der Funktion Backlink Gap, mit der du Linkmöglichkeiten findest, die ein Wettbewerber hat und du nicht. Die Erkennung toxischer Links läuft über ein separates Backlink-Audit-Tool (Toxicity Score, mehr als 45 Toxizitätsmarker), das aber im selben Semrush-Abo enthalten ist. Eine gute Wahl, wenn du Backlink-Audits im selben Dashboard wie Rank-Tracking und Content-Tools haben willst, statt in einem separaten Spezialtool zu arbeiten.

Ahrefs Site Explorer

Zum Ahrefs Site Explorer greifen die meisten Linkbuilding-Spezialisten zuerst, vor allem wegen des über ein Jahrzehnt aufgebauten Rufs im Link-Bereich. Der schneller aktualisierte Index sorgt außerdem dafür, dass neu gewonnene oder verlorene Links früher sichtbar werden. Ahrefs stellt außerdem mehr Rohdaten über den API-Zugriff bereits auf niedrigeren Plan-Stufen bereit als Semrush, was zählt, wenn du Backlink-Daten in eigene Reportings einspeist statt im Dashboard des Anbieters zu arbeiten. Für klassische Outreach-Arbeit, also das Finden konkreter Linkquellen und das Prüfen von Ankertext-Verteilungen, gilt der Site Explorer bei vielen Agenturen weiterhin als Referenzwerkzeug, an dem sich andere Backlink-Tools messen lassen müssen.

KI-Sichtbarkeit: Welches Tool trackt LLM-Rankings besser?

KI-Sichtbarkeits-Tracking bündeln inzwischen beide Anbieter ab dem Einstiegsplan. Diesen Bereich gab es vor zwei Jahren in den meisten Semrush-vs-Ahrefs-Vergleichen noch gar nicht ernsthaft. Semrushs AI Search Toolkit und Ahrefs‘ Brand Radar beantworten beide dieselbe Frage: Taucht deine Marke oder die deiner Konkurrenz auf, wenn jemand ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Übersichten etwas aus deiner Kategorie fragt?

Semrush trackt Sichtbarkeit über Google AI Overviews, ChatGPT, Perplexity und Gemini bereits ab dem SEO-Einstiegsplan, mit Prompt-Kontingenten von rund 50 pro Tag auf Starter bis 200 pro Tag auf Advanced, was den Einstieg standardmäßig etwas großzügiger macht. Ahrefs bündelt Brand Radar (gestützt auf einen angegebenen Index von über 460 Millionen monatlichen KI-Prompts) ab Lite in jeden Plan, allerdings mit einem kleineren Standardkontingent und separaten kostenpflichtigen Paketen (rund 46 bis 234 US-Dollar im Monat) für größere, eigene Prompt-Sets, was besser planbar skaliert, sobald das gebündelte Kontingent nicht mehr reicht. Beide Unternehmen hatten auf diese Frage noch 2024 keine wirkliche Antwort, entsprechend dürfte sich diese Kategorie schneller weiterentwickeln als alle anderen in diesem Vergleich. Für Marken, die stark auf Sichtbarkeit in Chat-Antworten angewiesen sind, etwa Software- oder Finanzprodukte mit hoher Erklärungsbedürftigkeit, lohnt sich ein früher Blick in beide Werkzeuge, weil sich Rankmethoden und Prompt-Sets in diesem Bereich noch deutlich stärker verschieben als beim klassischen organischen Ranking.

Technisches SEO und Site-Audit im Vergleich

Einen crawlerbasierten Site-Audit liefern beide Tools. Er deckt die üblichen technischen Probleme auf: defekte Links, fehlende Meta-Tags, doppelte Inhalte, Crawling-Probleme, Core-Web-Vitals-Daten und einen Site-Health-Score über die Zeit. Semrushs Einstiegspläne koppeln das Crawl-Kontingent an die Anzahl überwachter Websites, auf dem SEO-Plan sind es rund fünf Sites, während Ahrefs sein Crawl-Kontingent an die Seitenzahl koppelt, beginnend bei 100.000 Credits auf Lite bis zu 1,5 Millionen auf Advanced. Für eine einzelne, mittelgroße Website reicht das Einstiegskontingent bei beiden Tools in der Regel aus. Der praktische Unterschied zeigt sich erst, wenn du mehrere große Websites auditierst: Dort reichen Ahrefs‘ höhere Kontingent-Obergrenzen bei vergleichbarem Preis tendenziell weiter. Beide Audits laufen regelmäßig automatisiert, sodass sich neue technische Probleme, etwa nach einem Relaunch oder einer größeren Content-Migration, meist innerhalb weniger Tage im Dashboard zeigen statt erst beim nächsten manuellen Check aufzufallen.

Was kostet Semrush im Vergleich zu Ahrefs 2026?

Der Einstieg bei Semrush beginnt bei 139,95 US-Dollar im Monat. Bei Ahrefs sind es 29 US-Dollar für den eingeschränkten Starter-Plan oder 129 US-Dollar für den ersten vollausgestatteten Plan Lite. Nur Ahrefs bietet zusätzlich einen dauerhaft kostenlosen Einstieg. Beide Anbieter rechnen primär in US-Dollar ab, deshalb sind alle Preise unten in USD angegeben.

Plan-KategorieSemrushAhrefs
Günstigster Einstieg139,95 USD/Monat (SEO)29 USD/Monat (Starter, eingeschränkt)
Vollausgestatteter Einstieg199 USD/Monat (Starter)129 USD/Monat (Lite)
Mittlere Stufe299 USD/Monat (Pro+)249 USD/Monat (Standard)
Top-Standardplan549 USD/Monat (Advanced)449 USD/Monat (Advanced)
EnterpriseIndividuellab 1.499 USD/Monat

Semrush Preise 2026

  • SEO: 139,95 USD/Monat. 5 Websites, 500 täglich getrackte Keywords, Kern-Recherche und Positions-Tracking, einfaches KI-Sichtbarkeits-Tracking.
  • Starter: 199 USD/Monat. Alles aus SEO plus Keyword-Optimierungstools, Wettbewerber-Insights und eine breitere KI-Sichtbarkeitsebene (50 getrackte Prompts pro Tag, eine Markendomain).
  • Pro+: 299 USD/Monat. Alles aus Starter plus 15 Websites, 1.500 getrackte Keywords, historische Daten, Content-Optimierung und Kannibalisierungsanalyse.
  • Advanced: 549 USD/Monat. Alles aus Pro+ plus 40 Websites, 5.000 getrackte Keywords, Share-of-Voice-Reporting und API-Zugriff.

Bei jährlicher Abrechnung sinkt jede Stufe um rund 17 Prozent. Enterprise-Preise werden individuell verhandelt.

Ahrefs Preise 2026

  • Starter: 29 USD/Monat. Grundlegender Zugriff auf Wettbewerber- und Keyword-Recherche, nur monatliche Abrechnung, kein vollständiges Projektmanagement.
  • Lite: 129 USD/Monat. 5 Projekte, 6 Monate historische Daten, 750 getrackte Keywords, 100.000 Crawl-Credits, Brand Radar inklusive.
  • Standard: 249 USD/Monat. 20 Projekte, 2 Jahre historische Daten, 2.000 getrackte Keywords, 500.000 Crawl-Credits.
  • Advanced: 449 USD/Monat. 50 Projekte, 5 Jahre historische Daten, 5.000 getrackte Keywords, 1,5 Millionen Crawl-Credits.
  • Enterprise: ab 1.499 USD/Monat. Uneingeschränkter API-Zugriff, SSO, unbegrenzte historische Daten, Jahresvertrag erforderlich.

Ahrefs bietet zusätzlich mit Ahrefs Free eine dauerhaft kostenlose Stufe mit eingeschränkten Website-Analyse-Funktionen. Semrushs günstigster Einstieg bleibt eine kostenlose Testversion statt eines dauerhaften Gratisplans.

Auf jeder direkt vergleichbaren Stufe ist Ahrefs klar günstiger als Semrush, der Advanced-Plan von Ahrefs für 449 USD unterbietet Semrushs Advanced für 549 USD bei vergleichbarer Keyword-Tracking-Obergrenze. Semrushs Vorteil liegt darin, dass die unteren Stufen mehr angrenzende Marketing-Tools bündeln, etwa für Content, Social Media und Werbung, sodass der Vergleich nicht rein auf den Listenpreis reduziert werden sollte.

Welche Alternativen gibt es zu Semrush und Ahrefs?

Semrush und Ahrefs sind nicht die einzigen ernstzunehmenden SEO-Tools: Moz Pro, SE Ranking sowie die im deutschsprachigen Markt etablierten Suiten Sistrix und XOVI sind reale Alternativen, je nach Budget und Zielmarkt.

Übersicht: Alternativen zu Semrush und Ahrefs, darunter Moz Pro, SE Ranking, Sistrix und XOVI
  • Moz Pro: bekannt für die langjährige Domain-Authority-Metrik und eine bewusst einfachere, aufgeräumtere Oberfläche für Einsteiger.
  • SE Ranking: deutlich günstigerer Einstiegspreis bei einem kleineren, aber soliden Funktionsumfang für Kern-SEO-Aufgaben.
  • Sistrix: einer der etabliertesten SEO-Suite-Anbieter im deutschsprachigen Markt, seit Jahren besonders für den Sichtbarkeitsindex im DACH-Raum bekannt.
  • XOVI: ebenfalls eine seit Langem etablierte deutsche SEO-Suite, häufig eine erste Anlaufstelle für Teams, die von Anfang an eine deutschsprachige Oberfläche und deutschsprachigen Support suchen.

Für wen lohnt sich welche Alternative? Wer stark auf den DACH-Raum fokussiert ist und deutschsprachigen Support sowie eine lokal etablierte Sichtbarkeitsmetrik schätzt, schaut sich Sistrix oder XOVI genauer an. Wer international denkt, aber das Budget knapphalten will, findet in SE Ranking einen günstigeren Einstieg als bei Semrush oder Ahrefs. Wer die Domain-Authority-Metrik als Branchenstandard in Reportings braucht, bleibt bei Moz Pro. Für die meisten Agenturen und Inhouse-Teams bleibt die eigentliche Entscheidung aber zwischen Semrush und Ahrefs, die anderen Anbieter sind eher die zweite Wahl im Anschluss, etwa als Zweit-Tool für Kundenreportings oder als günstigerer Einstieg, bevor ein Team auf eines der beiden großen Systeme umsteigt.

Welches Tool passt zu deiner Situation?

  • Agenturen mit vielen Kundenprojekten: Ahrefs‘ projektbasierte Preisstruktur und die höheren Crawl-Kontingente bei vergleichbarem Preis reichen bei einem großen Website-Portfolio tendenziell weiter, und der API-Zugriff schon auf niedrigeren Stufen hilft bei kundenseitigen Reportings außerhalb des Vendor-Dashboards.
  • Freelancer und kleine Unternehmen: Semrushs gebündeltes Marketing-Toolkit, SEO plus Content, Social Media und Werbung in einem Abo, ersetzt oft zwei oder drei separate Abos, was den höheren Listenpreis relativieren kann.
  • Lokale Unternehmen und Handwerksbetriebe: Semrushs Local-SEO-Funktionen, darunter lokale Keyword-Recherche und Google-Business-Profil-Tracking, sind deutlich ausgebauter als bei Ahrefs, das sich eng auf organische Suche und Backlinks konzentriert.
  • Inhouse-Teams mit eigenem Datenzugriff: Ahrefs‘ API-Zugriff schon auf niedrigeren Stufen und der schneller aktualisierte Backlink-Index passen zu Teams, die Daten in eigene Dashboards einspeisen oder die Linkgeschwindigkeit der Konkurrenz eng verfolgen.
  • Budgetbewusste Einsteiger: Ahrefs‘ Gratisplan und der 29-USD-Starter-Plan bieten einen wirklich nutzbaren Einstieg, den Semrush nicht bietet, dessen günstigste laufende Option der SEO-Plan für 139,95 USD im Monat bleibt.
  • Teams mit SEO und Paid Search parallel: Keines der beiden Tools ersetzt eine dedizierte Google-Ads- oder Microsoft-Ads-Plattform, aber Semrushs Werbe- und PPC-Keyword-Tools sind deutlich ausgebauter als alles, was Ahrefs anbietet, das rein organisch bleibt.

FAQ: Semrush vs Ahrefs

Ist Semrush ein russisches Unternehmen?

Nein. Semrush wurde 2008 von Oleg Schtschegolew und Dmitri Melnikow gegründet, die russische Wurzeln haben, und das Unternehmen hat historische Wurzeln in Russland. Semrush hat seinen Hauptsitz aber seit Jahren in Boston, Massachusetts, war bis zum Abschluss der Adobe-Übernahme im April 2026 ein börsennotiertes US-Unternehmen, danach wurde Semrush von der NYSE genommen und zu einer hundertprozentigen Adobe-Tochter, und gibt an, nicht in Russland tätig zu sein.

Wie viel kostet Semrush pro Monat?

Semrushs günstigster laufender Plan, SEO, kostet 139,95 US-Dollar im Monat bei monatlicher Abrechnung, oder rund 117 US-Dollar im Monat bei jährlicher Abrechnung. Der höchste Standardplan, Advanced, liegt bei 549 US-Dollar im Monat vor Zusatzoptionen.

Ist Semrush vertrauenswürdig?

Ja. Semrush ist eine lange etablierte, öffentlich dokumentierte SEO-Plattform, die von großen Agenturen und Enterprise-Marketing-Teams genutzt wird, und gehört inzwischen zum Adobe-Portfolio. Wie bei jedem SEO-Tool sind die gemeldeten Kennzahlen, etwa Traffic-Schätzungen oder Keyword-Volumina, modellierte Schätzwerte statt exakter Zahlen, das gilt für Ahrefs und jede andere große SEO-Plattform genauso.

Was ist leichter zu lernen, Semrush oder Ahrefs?

Ahrefs gilt allgemein als die steilere Lernkurve zu Beginn, weil es mehr Rohdaten mit weniger Anleitung zeigt, während Semrushs breiteres, stärker geführtes Toolkit mit eingebauten Workflows wie den SEO Content Templates Einsteigern eher entgegenkommt. Keines der beiden Tools ist nach der ersten Woche schwer zu bedienen, sobald du die Kernreports kennst.

Gibt es neben Semrush und Ahrefs noch andere SEO-Tools?

Ja, sie sind nicht die einzigen, aber sie sind die zwei am häufigsten verglichenen Plattformen und für die meisten Teams eine sichere Standardwahl. Moz Pro und SE Ranking sind die nächste ernstzunehmende Stufe, dazu kommen im deutschsprachigen Raum Sistrix und XOVI, siehe Alternativen weiter oben. Für die meisten Agenturen und Inhouse-Teams läuft die eigentliche Entscheidung aber zuerst auf Semrush oder Ahrefs hinaus, bevor eine der kleineren Alternativen überhaupt in die engere Auswahl kommt.

Ist Ahrefs kostenlos?

Ja, Ahrefs hat mit Ahrefs Free einen dauerhaft kostenlosen Plan mit eingeschränkten Funktionen für die Website-Analyse. Semrush bietet dagegen keinen dauerhaften Gratisplan, sondern nur eine zeitlich begrenzte Testversion.

Semrush oder Ahrefs: Wofür solltest du dich entscheiden?

Wenn Preis und ein echter Gratisplan im Vordergrund stehen, oder du intensive Backlink- und Linkbuilding-Arbeit machst, ist Ahrefs ohne Frage die stärkere Wahl. Wenn du SEO gebündelt mit Content-, Social- und Werbetools in einem Abo willst oder lokale SEO-Kampagnen fährst, ist Semrushs breiteres Toolkit den höheren Preis wert. Größere Agenturen mit breitem Website-Portfolio tendieren zu Ahrefs wegen der Preisstruktur, Solo-Marketer und kleine lokale Unternehmen tendieren zu Semrush wegen des gebündelten Funktionsumfangs.

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Max Benz
Max Benz Founder & CEO · ContentForce AI
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