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Preise

Copy.ai Preise 2026: Pläne, Kosten und für wen sich welcher Tarif lohnt

Preise im Überblick

Copy.ai kostet 24 bis 29 US-Dollar pro Monat für den Chat-Plan mit 5 Nutzerplätzen, 249 US-Dollar für den Agents-Plan mit bis zu 10 Plätzen und 10.000 Workflow-Credits sowie einen individuellen Preis für Enterprise. Seit der Übernahme durch Fullcast im Oktober 2025 bietet Copy.ai keinen kostenlosen Plan mehr an.

Chat-Plan
29 $/Monat oder 24 $/Monat im Jahresabo, 5 Nutzerplätze
Agents-Plan
249 $/Monat, bis zu 10 Plätze, 10.000 Workflow-Credits
Enterprise
individueller Preis, inklusive API-Zugang und Guided Implementation
Free Plan
eingestellt seit der Fullcast-Übernahme im Oktober 2025
Kosten pro Nutzer, Chat voll ausgelastet
4,80 $ pro Nutzer bei 5 von 5 genutzten Plätzen

Stand: Oktober 2026

Copy.ai hat sich vom reinen KI-Schreibassistenten zu einer GTM-KI-Plattform gewandelt, die Vertriebs- und Marketingteams bei wiederkehrenden Textaufgaben unterstützt. Für deutsche Nutzer zählt dabei vor allem eine Frage: Was kostet das Tool wirklich, und stimmen die Zahlen, die online noch kursieren, überhaupt noch? Die Antwort darauf hat sich seit der Übernahme durch Fullcast im Oktober 2025 mehrfach verändert, und viele Testberichte haben diesen Wandel schlicht nicht nachvollzogen. Gerade für B2B-Teams, die ein Budget für das kommende Quartal planen, macht dieser Unterschied zwischen veralteten und aktuellen Zahlen schnell mehrere hundert Euro im Jahr aus.

Was kostet Copy.ai?

Copy.ai kostet 24 bis 29 US-Dollar im Monat für den Chat-Plan, 249 US-Dollar im Monat für Agents und einen individuellen Preis für Enterprise. Alle drei Angaben wurden am 24. Oktober 2026 direkt auf copy.ai/prices und im Hilfecenter von Fullcast geprüft. Zwischen den Stufen liegt kein kleiner Preisunterschied, sondern ein großer Sprung, der die Tarifwahl in der Praxis stark vereinfacht, weil es faktisch kaum eine Zwischenlösung gibt.

Preiskarten der drei Copy.ai Tarife Chat, Agents und Enterprise mit Preisen pro Monat.
Chat kostet 29 Dollar im Monat, Agents 249 Dollar, Enterprise wird individuell verhandelt.
TarifMonatspreisJahrespreisNutzerplätzeWorkflow-GuthabenAm besten für
Chat29 $/Monat24 $/Monat (288 $/Jahr)5Keine monatliche Zuteilung, einmalig 200 Bonus-CreditsKleine Teams mit gemeinsamem KI-Chat-Bedarf
Agents249 $/MonatNicht veröffentlichtBis zu 1010.000/MonatTeams, die wiederkehrend gleiche Content-Formate produzieren
EnterpriseIndividuellIndividuellIndividuellIndividuellGroße Organisationen mit API-Bedarf und Implementierungsaufwand

Copy.ai bewirbt die Jahresabrechnung beim Chat-Plan selbst als 20 Prozent Ersparnis. Rechnet man 24 mal 12 gegen 29 mal 12, liegt die tatsächliche Ersparnis jedoch bei rund 17 Prozent, nicht bei glatten 20. Für Agents gibt es ohnehin keine Jahresoption, dieser Tarif wird ausschließlich monatlich abgerechnet, was die Rechnung an dieser Stelle etwas einfacher, aber auch teurer macht.

Copy.ai rechnet dabei durchgängig in US-Dollar ab. Eine Umstellung auf Euro bietet der Anbieter nicht an, und wer die Kosten in der eigenen Jahresplanung dennoch in Euro ausweisen muss, rechnet besser mit dem jeweils aktuellen Wechselkurs statt mit einer festen Umrechnung, die schon nach wenigen Monaten wieder veraltet sein kann.

Copy.ai Preisübersicht: Chat, Agents und Enterprise im Vergleich

Im direkten Vergleich wächst mit jedem Tarif sowohl der Preis als auch der Funktionsumfang: Chat beginnt bei 24 US-Dollar, Agents liegt bei 249 US-Dollar, und Enterprise verhandelt seinen Preis individuell mit dem Vertrieb. Diese drei Stufen folgen bei Copy.ai einer klaren inneren Logik, die sich auch bei Nutzerplätzen und Workflow-Guthaben zeigt: Chat deckt fünf Plätze ab, Agents bis zu zehn, Enterprise ist nach oben offen und richtet sich nach dem individuellen Bedarf.

Der Sprung von Chat zu Agents fällt mit dem Faktor von gut acht außergewöhnlich groß aus. Kaum ein anderer SaaS-Anbieter staffelt seine Einstiegstarife so weit auseinander wie Copy.ai es derzeit tut. Wer bei Copy.ai von fünf auf zehn Nutzerplätze wechseln will, zahlt also nicht moderat mehr, sondern mehr als das Achtfache, selbst wenn die zusätzlichen Workflow-Funktionen von Agents im Alltag gar nicht gebraucht werden. Das macht die Tarifwahl zu einer Entscheidung zwischen zwei unterschiedlichen Produkten, nicht zwischen zwei Ausbaustufen desselben Werkzeugs.

Auch beim Workflow-Guthaben zeigt sich dieser Bruch deutlich. Chat liefert keine laufende monatliche Zuteilung, sondern lediglich ein einmaliges Startguthaben von 200 Credits für neue Konten. Agents stellt dagegen jeden Monat 10.000 Credits bereit, die automatisierte Inhaltserstellung über das sogenannte Content Agent Studio erst wirklich sinnvoll nutzbar machen. Enterprise-Kunden verhandeln auch dieses Guthaben individuell, zusammen mit API-Zugang und Bulk-Workflow-Ausführungen, die den beiden anderen Tarifen vollständig fehlen. Für eine schnelle Einordnung lohnt sich deshalb immer der Blick auf alle vier Spalten der Tabelle gleichzeitig, nicht nur auf den Monatspreis allein.

Copy.ai beschreibt diese Staffelung in der eigenen Dokumentation selbst als eine Art Dreiklang aus einfachen Einzelaufgaben, wiederholbaren Inhaltsformaten und vollautomatisierten Mehrschritt-Workflows. Der Chat-Plan deckt den ersten dieser drei Fälle ab, Agents den zweiten, und erst Enterprise öffnet mit API-Zugang und Bulk-Ausführungen den dritten vollständig. Für die Tarifwahl reicht es in der Praxis meist, sich zu fragen, auf welcher dieser drei Stufen die eigene Arbeit tatsächlich stattfindet, statt jede einzelne Funktion im Detail zu vergleichen.

Chat-Plan für 24 bis 29 Dollar im Monat: Was ist enthalten?

Der Chat-Plan kostet 29 US-Dollar bei monatlicher Abrechnung oder 24 US-Dollar im Jahresabo und deckt fünf Nutzerplätze ab. Enthalten sind unbegrenzte Wörter im Chat, unbegrenzte Chat-Projekte und Zugriff auf Modelle von OpenAI, Anthropic und Gemini. Für kleine Teams, die ein gemeinsames KI-Chat-Werkzeug suchen, ist das derzeit der günstigste Einstieg in Copy.ai.

Im Einzelnen umfasst der Chat-Plan:

  • 5 Nutzerplätze inklusive, ohne Möglichkeit, kleinere Platzpakete zu buchen
  • Unbegrenzte Wörter im Chat, unabhängig vom Nutzungsvolumen
  • Unbegrenzte Chat-Projekte für verschiedene Themen oder Kunden
  • Zugriff auf OpenAI-, Anthropic- und Gemini-Modelle innerhalb derselben Oberfläche
  • Einmalig 200 Bonus-Credits für neue Konten, aber keine monatliche Workflow-Zuteilung

Rechnet man den Jahrespreis auf die fünf enthaltenen Plätze um, kommt man auf 4,80 US-Dollar pro Nutzer und Monat, je nach Wechselkurs umgerechnet auf ungefähr 4 bis 4,50 Euro. Für ein Team, das alle fünf Plätze tatsächlich auslastet, liegt das deutlich unter dem, was eine vergleichbare KI-Chat-Lizenz pro Kopf häufig kostet. Bleiben Plätze dagegen leer, relativiert sich dieser Vorteil schnell, denn Copy.ai verkauft Chat nicht in kleineren Platzpaketen, sondern nur als festes Fünferpaket.

Dabei sollte man die Erwartungen richtig setzen: Die 200 Bonus-Credits sind ein einmaliges Startguthaben, kein wiederkehrendes Kontingent. Wer regelmäßig automatisierte Workflows statt reiner Chat-Konversationen braucht, stößt bei Chat also vergleichsweise schnell an eine Grenze. Gelöst wird sie nur durch einen Wechsel zu Agents.

In der Praxis heißt "unbegrenzte Chat-Projekte" konkret, dass ein Team beispielsweise ein Projekt pro Kunde, pro Kampagne oder pro Sprache anlegen kann, ohne dafür zusätzlich zu bezahlen oder ein Limit im Blick behalten zu müssen. Der Modellzugriff auf OpenAI, Anthropic und Gemini innerhalb derselben Oberfläche spart zudem die separaten Abonnements, die ein Team sonst für jeden einzelnen Anbieter bräuchte, wenn es verschiedene Modelle für unterschiedliche Aufgaben nutzen möchte.

Agents-Plan für 249 Dollar im Monat: Für wen lohnt sich das?

249 US-Dollar im Monat kostet der Agents-Plan, der ausschließlich monatlich abgerechnet wird und bis zu zehn Nutzerplätze sowie 10.000 Workflow-Credits pro Monat umfasst. Zusätzlich zu allem, was im Chat-Plan steckt, schaltet Agents das Content Agent Studio frei, mit dem Teams wiederverwendbare Content-Agenten aufbauen, statt denselben Prompt immer wieder neu zu schreiben. Lohnen tut sich das vor allem für Teams, die regelmäßig dieselben Inhaltstypen produzieren, etwa LinkedIn-Beiträge, Outbound-E-Mails oder wiederkehrende Zusammenfassungen.

Zur Quellenlage gehört allerdings ein Vorbehalt. Die 249-Dollar-Angabe stammt aus dem Copy.ai Hilfecenter, Stand September 2026, und war auf der aktuellen Self-Serve-Preisseite am 24. Oktober 2026 nicht mehr direkt einsehbar, dort taucht im Self-Serve-Bereich derzeit nur der Chat-Plan auf. Wer Agents buchen möchte, sollte deshalb den Tarif-Auswähler im eigenen Workspace prüfen, statt sich allein auf veröffentlichte Artikel zu verlassen. Die Verfügbarkeit hat sich seit der Fullcast-Übernahme schließlich bereits mehrfach verändert.

Für wen lohnt sich die Investition konkret? Für Teams zwischen fünf und zehn Personen, die bereits erkennbare, sich wiederholende Textmuster produzieren, amortisiert sich der Aufpreis gegenüber Chat oft innerhalb weniger Wochen, weil das Content Agent Studio genau diese Wiederholung automatisiert. Für ein Team, das überwiegend einzelne, einmalige Texte verfasst, lohnt sich der Sprung dagegen kaum. Hier bleibt der günstigere Chat-Plan über Monate hinweg die wirtschaftlichere Wahl, selbst wenn Agents auf dem Papier mehr Funktionen bietet.

Ein Marketingteam, das jede Woche dieselben fünf Formate liefert, etwa Produktbeschreibungen, Social-Media-Varianten, Follow-up-E-Mails, Landingpage-Snippets und interne Recaps, verbraucht die 10.000 monatlichen Credits meist sinnvoll, weil sich jedes dieser Formate als eigener Agent einrichten lässt. Schreibt ein Team dagegen jede Woche etwas komplett Neues, profitiert es von der Automatisierung kaum, denn für einmalige Aufgaben lohnt sich kein wiederverwendbarer Agent.

Enterprise: Individuelle Preise für große Teams

Enterprise hat bei Copy.ai keinen veröffentlichten Preis, die Kosten werden individuell im Vertriebsgespräch verhandelt. Enthalten sind dafür eine begleitete Implementierung, API-Zugang, Bulk-Workflow-Ausführungen, mehr als 20 technische Integrationen und ein dediziertes Account- und Support-Team. Für Organisationen, die Copy.ai aus der eigenen Systemlandschaft heraus ansteuern wollen, führt praktisch kein Weg an diesem Tarif vorbei.

In der Praxis entscheiden über Enterprise häufiger zwei Dinge als die reine Nutzerzahl. API-Zugang und Bulk-Workflow-Ausführungen sind ausschließlich diesem Tarif vorbehalten, sodass selbst ein kleines Team im Vertriebsgespräch landet, sobald es Copy.ai programmatisch aus der eigenen Software heraus ansteuern will. Dazu kommen Sicherheitsanforderungen auf Enterprise-Niveau, die größere Organisationen ohnehin erfüllen müssen, etwa bei der Protokollierung von Zugriffen oder der Einbindung in bestehende Identitätsmanagement-Systeme.

Die begleitete Implementierung richtet sich an Teams, die Copy.ai nicht einfach selbst einrichten, sondern mit Unterstützung in bestehende Vertriebs- und Marketingprozesse integrieren wollen. Das unterscheidet Enterprise grundlegend von Chat und Agents, die beide als reine Selbstbedienungsprodukte ohne Vertriebskontakt funktionieren. Wer unsicher ist, ob der eigene Bedarf wirklich Enterprise erfordert, kann sich an einer einfachen Faustregel orientieren: Solange Seats und ein wenig mehr Workflow-Guthaben das eigentliche Problem lösen, reicht meist Agents aus.

Auf der eigenen Enterprise-Seite nennt Copy.ai als Referenz unter anderem einen Partnervertriebskanal mit einem Umsatzvolumen von rund 650 Millionen US-Dollar sowie den Einsatz bei mehr als 100.000 Produktbewertungsseiten. Solche Beispiele sind als Aussagen des Anbieters zu verstehen, nicht als unabhängig geprüfte Kennzahlen, zeigen aber die Größenordnung, für die der Enterprise-Tarif gedacht ist: Organisationen mit entsprechend hohem Content-Volumen und entsprechend komplexen internen Prozessen.

Gibt es Copy.ai kostenlos? Der Free Plan wurde eingestellt

Nein, Copy.ai bietet aktuell keinen kostenlosen Plan mehr zum Anmelden an. Das Fullcast-Hilfecenter bestätigt das ausdrücklich: Es gebe leider keinen kostenlosen Plan mehr, man habe ihn einstellen müssen. Wer online noch von einem dauerhaft kostenlosen Copy.ai liest, bekommt damit eine veraltete Information.

Trotzdem existieren drei Formen kostenlosen Zugriffs, die sich allerdings deutlich von einem klassischen Free Plan unterscheiden. Neue Konten erhalten einmalig 200 Bonus-Credits, die nicht verfallen, das ist der am ehesten mit einer Testphase vergleichbare Zugang. Nach einer Kündigung wandelt sich das Konto in eine reine Ansichtsversion um: Gespeicherte Workflows bleiben sichtbar, neue Generierungen sind aber blockiert, bis wieder ein kostenpflichtiger Tarif oder zusätzliches Guthaben gebucht wird. Daneben betreibt Copy.ai weiterhin einzelne kostenlose Textgeneratoren auf der eigenen Website, die aber getrennt vom eigentlichen Produkt funktionieren und keinen Ersatz für Chat oder Agents darstellen.

Auch bei vermeintlichen Gutschein- oder Rabattcode-Angeboten für Copy.ai lohnt sich Vorsicht. Solche Codes wurden oft gegen frühere Tarifnamen geschrieben, die es inzwischen gar nicht mehr gibt, weshalb sie beim aktuellen Bezahlvorgang häufig gar nicht mehr greifen. Ein Code sollte deshalb immer direkt an der Kasse getestet werden, bevor man fest mit einer Ersparnis rechnet.

Wer ernsthaft mit Copy.ai arbeiten will, kommt deshalb um den Chat-Plan ab 24 US-Dollar im Monat nicht herum, das ist inzwischen der realistische Einstiegspunkt. Ältere Vergleichsseiten, die noch einen dauerhaften Free Plan mit festem Wortlimit beschreiben, geben an dieser Stelle schlicht einen Stand wieder, der heute nicht mehr existiert.

Was hat sich bei Copy.ai 2026 geändert?

Der wichtigste Umbruch bei Copy.ai war die Übernahme durch das RevOps-Unternehmen Fullcast im Oktober 2025, die seitdem Preise, Support und Markenauftritt spürbar verändert hat. Der Support ist inzwischen auf support.fullcast.com umgezogen, weshalb ältere Links aus Testberichten häufig auf einer fremden Hilfecenter-Startseite statt auf dem ursprünglich verlinkten Artikel landen. Gleichzeitig wurden mehrere frühere Tarife von der öffentlichen Preisseite entfernt, ohne dass das überall gleich schnell nachgezogen wurde.

Zu den am häufigsten in älteren Artikeln noch genannten, inzwischen aber zurückgezogenen Angeboten zählen die vierstelligen Tarife Growth, Expansion und Scale. Diese Pläne lagen laut mehreren 2025er-Quellen bei 1.000, 2.000 beziehungsweise 3.000 US-Dollar im Monat und richteten sich an deutlich größere Teams als heute mit Chat oder Agents adressiert werden. Auf der aktuellen Preisseite sind sie nicht mehr buchbar und sollten ausschließlich als historischer Kontext verstanden werden, niemals als Tarif, den man tatsächlich noch abschließen könnte.

Zusätzlich positioniert sich Copy.ai inzwischen selbstbewusster am Markt: Auf der eigenen Startseite wirbt das Unternehmen mit eigenen Angaben von 17 Millionen Nutzern weltweit, ein Wert, den wir hier als Aussage des Anbieters wiedergeben, nicht als unabhängig verifizierte Zahl.

Für Enterprise-Interessenten kommt ein weiterer, nicht preislicher Punkt hinzu: Fullcast baut Copy.ai schrittweise in die eigene Suite unter dem Namen Fullcast Propel ein. Für ein Jahresabo im Chat-Plan ist das ein eher kleines Risiko, für einen mehrjährigen Enterprise-Vertrag aber ein Punkt, den man im Vertriebsgespräch aktiv ansprechen sollte, etwa mit der direkten Frage, wie sich die Umbenennung auf die eigene Vertragslaufzeit und die zugesagten Funktionen auswirkt.

Für Leser bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: Ein Testbericht, der sein eigenes Veröffentlichungsdatum nicht nennt, kann leicht einen Tarifstand von vor einem oder zwei Jahren beschreiben. Manche online kursierenden Vergleichsseiten zeigen deshalb noch einen Preis um die 49 US-Dollar für eine angeblich aktuelle Pro-Stufe oder sogar einen dauerhaft kostenlosen Plan, beide Angaben waren bei unserer Prüfung am 24. Oktober 2026 nicht mehr zutreffend. Wer sich auf eine Preisangabe verlässt, sollte deshalb immer schauen, ob die Quelle ein aktuelles Datum nennt, und im Zweifel direkt auf copy.ai/prices nachsehen.

Lohnt sich Copy.ai für kleine Teams? Kosten pro Nutzer gerechnet

Für ein kleines Team mit fünf Personen liegt Copy.ai beim Chat-Plan bei effektiv 4,80 US-Dollar pro Nutzer und Monat, wenn alle fünf Plätze tatsächlich ausgeschöpft werden. Diese Rechnung ergibt sich direkt aus dem Jahrespreis von 24 US-Dollar geteilt durch die fünf enthaltenen Plätze. Je weniger Plätze ein Team tatsächlich braucht, desto schlechter wird diese Pro-Kopf-Rechnung, denn kleinere Platzpakete gibt es beim Chat-Plan schlicht nicht.

Balkendiagramm der Kosten pro Nutzer und Monat für Copy.ai Chat und Agents bei voller und halber Auslastung.
Volle Teams zahlen bei Copy.ai deutlich weniger pro Kopf als Teams mit ungenutzten Plätzen.

Verglichen mit dem, was eine typische KI-Chat-Lizenz pro Person in einem Unternehmensumfeld üblicherweise kostet, liegt Copy.ai mit diesem Wert im unteren Preissegment, ohne dass sich das ohne eine aktuelle Preisrecherche beim jeweiligen Anbieter seriös in konkreten Euro- oder Dollarbeträgen beziffern lässt. Entscheidend ist dabei weniger der absolute Vergleich als die Auslastung: Ein Team aus drei Personen zahlt für den Chat-Plan denselben Betrag wie ein Team aus fünf Personen und kommt damit pro Kopf auf einen deutlich höheren effektiven Preis, nämlich acht statt knapp fünf US-Dollar pro Monat und Nutzer.

Für kleine Teams lohnt sich Chat deshalb vor allem dann, wenn tatsächlich fünf Personen regelmäßig damit arbeiten, und weniger als reine Absicherung für den Fall, dass irgendwann mehr Leute dazukommen. Wer aktuell nur zwei oder drei Nutzer hat, zahlt faktisch für ungenutzte Kapazität mit, ein Umstand, den die Pro-Kopf-Rechnung schnell sichtbar macht, den die reine Monatsgebühr aber verschleiert. Erst ab einer vollen Auslastung der fünf Plätze entfaltet der Chat-Plan seinen eigentlichen Preisvorteil gegenüber Einzellizenzen.

Der gleiche Dreisatz lässt sich auf Agents übertragen, auch wenn dieser Tarif für größere Teams gedacht ist: 249 US-Dollar geteilt durch zehn volle Nutzerplätze ergeben 24,90 US-Dollar pro Kopf und Monat, kaum mehr als der volle Chat-Preis pro Nutzer. Nutzt ein Team dagegen nur fünf der zehn möglichen Agents-Plätze, verdoppelt sich dieser Wert auf fast 50 US-Dollar pro Kopf, obwohl der Funktionsumfang pro Nutzer identisch bleibt. Die Pro-Kopf-Rechnung lohnt sich deshalb bei jedem Tarifwechsel neu, nicht nur einmal beim ersten Abschluss.

Copy.ai Alternativen: Jasper, HubSpot AI und Writesonic im Kurzvergleich

24 US-Dollar im Monat reichen für den Einstieg bei Copy.ai, trotzdem muss sich das Tool im Markt für KI-Content- und GTM-Werkzeuge gegen mehrere etablierte Alternativen behaupten. Drei Namen tauchen in diesem Zusammenhang besonders häufig auf: Jasper, HubSpot AI und Writesonic. Alle drei verfolgen inzwischen einen etwas anderen Schwerpunkt als Copy.ai, weshalb ein reiner Preisvergleich ohne eigene aktuelle Recherche beim jeweiligen Anbieter in die Irre führen würde. Entscheidend ist hier weniger die Frage, welches Tool am meisten kostet, sondern welches der drei Produkte am besten zur eigenen Arbeitsweise passt.

Jasper

Jasper richtet sich traditionell an Marketingteams, die markenkonsistente Inhalte über mehrere Kampagnen und Kanäle hinweg erstellen wollen, mit einem stärkeren Fokus auf feste Brand-Voice-Vorgaben als Copy.ai. Für Teams, die vor allem Kampagnentexte nach festen Marken-Richtlinien produzieren, ist Jasper häufig die naheliegendere Alternative zu Copy.ai. Aktuelle Preise sollten Interessenten direkt bei Jasper prüfen, da sich Tarifstrukturen bei KI-Tools derzeit vergleichsweise schnell ändern.

HubSpot AI

HubSpot AI ist kein eigenständiges Schreibwerkzeug, sondern direkt in die HubSpot-CRM- und Marketing-Suite eingebettet, was es vor allem für Teams interessant macht, die bereits mit HubSpot arbeiten. Als Alternative zu Copy.ai lohnt sich HubSpot AI dann, wenn Content-Erstellung direkt im selben System stattfinden soll, in dem auch Leads, Kampagnen und Vertriebsdaten verwaltet werden. Wer noch kein HubSpot-Konto nutzt, zahlt für diese Integration allerdings einen deutlich höheren Einstiegsaufwand als bei einem eigenständigen Tool wie Copy.ai.

Writesonic

Writesonic wird in älteren Vergleichsartikeln noch häufig als günstiger KI-Schreibassistent genannt, hat sich inzwischen aber stärker in Richtung AI-Search-Visibility verschoben, also in Richtung Sichtbarkeit einer Marke in ChatGPT, Gemini und KI-Übersichten von Google. Wer über die Suche "Writesonic kosten" hierher gekommen ist, vergleicht damit mittlerweile zwei unterschiedliche Produktkategorien statt zwei direkte Konkurrenten im selben Markt. Für reine Textgenerierung bleibt Copy.ai mit Chat und Agents der fokussiertere Anbieter der beiden.

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Häufige Fragen zu Copy.ai Preisen

Copy.ai kostet je nach Tarif zwischen 24 und 249 US-Dollar im Monat, Enterprise ausgenommen. Die folgenden fünf Fragen fassen die wichtigsten Zahlen rund um Copy.ai Preise noch einmal kompakt zusammen.

Was kostet Copy.ai pro Monat?

Copy.ai kostet 29 US-Dollar im Monat für den Chat-Plan bei monatlicher Abrechnung, beziehungsweise 24 US-Dollar im Monat bei jährlicher Abrechnung. Der Agents-Plan kostet 249 US-Dollar im Monat, Enterprise wird individuell verhandelt.

Gibt es Copy.ai kostenlos?

Nein, einen kostenlosen Plan zum Anmelden gibt es nicht mehr, das bestätigt das Fullcast-Hilfecenter ausdrücklich. Neue Konten erhalten lediglich ein einmaliges Guthaben von 200 Bonus-Credits, und gekündigte Konten wechseln in eine reine Ansichtsversion ohne neue Generierungen.

Lohnt sich der Agents-Plan?

Der Agents-Plan lohnt sich für Teams von bis zu zehn Personen, die regelmäßig dieselben Content-Formate produzieren und sowohl das Content Agent Studio als auch die 10.000 monatlichen Workflow-Credits tatsächlich ausschöpfen. Für Teams mit überwiegend einmaligen, unterschiedlichen Textaufgaben bleibt der günstigere Chat-Plan meist die wirtschaftlichere Wahl.

Was kostet Copy.ai Enterprise?

Copy.ai veröffentlicht für Enterprise keinen festen Preis, die Kosten werden individuell im Vertrieb verhandelt. Enthalten sind dafür API-Zugang, Bulk-Workflow-Ausführungen, eine begleitete Implementierung und ein dediziertes Account-Team.

Kann ich zwischen Chat und Agents wechseln?

Ein Wechsel zwischen den Tarifen ist grundsätzlich möglich, allerdings mit einem erheblichen Preissprung vom Chat- zum Agents-Plan und ohne Zwischenstufe seit dem Wegfall der früheren vierstelligen Tarife. Wer von Chat zu Agents wechseln möchte, sollte vorher prüfen, ob der Tarif-Auswähler im eigenen Workspace die Option überhaupt anzeigt, da Agents auf der Self-Serve-Seite derzeit nicht durchgängig sichtbar ist.