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Tool-Vergleich · 12 Tools

Kostenlose Keyword Tools 2026: Die 12 besten im Vergleich

Die besten Optionen im Überblick

Die besten kostenlosen Keyword-Tools 2026 sind Google Search Console und Google Keyword Planner für verlässliche Daten direkt von Google, ergänzt durch Ahrefs, Semrush, Sistrix und Seobility für tiefere SEO-Kennzahlen aus eigenen Crawling-Datenbanken. Die richtige Wahl hängt von Datenquelle, Tageslimit und Registrierungsaufwand ab.

Top-EmpfehlungGoogle Search ConsoleIdeal für: Keywords zu bereits bestehenden Rankings findenZum Abschnitt
#2Google Keyword PlannerIdeal für: verlässliches Suchvolumen direkt von GoogleZum Abschnitt
#3Ahrefs Free Keyword ToolsIdeal für: Keyword-Ideen mit Schwierigkeitsgrad kombiniert mit eigenen Ranking-DatenZum Abschnitt

Was ist ein kostenloses Keyword-Tool und wofür brauchst du es?

Vier Datenpunkte, die ein kostenloses Keyword-Tool liefert: Suchvolumen, verwandte Keywords, Nutzerfragen, Suchintention
Diese vier Datenpunkte liefert praktisch jedes kostenlose Keyword-Tool, unabhängig von der Datenquelle dahinter.

Du gibst ein Thema oder ein Startwort ein, das Tool liefert dir verwandte Suchanfragen, Hinweise auf das Suchvolumen und oft auch einen Anhaltspunkt zur Konkurrenzstärke. Kostet nichts. Genau das ist ein kostenloses Keyword-Tool: Software, mit der du Suchbegriffe recherchierst, ohne dafür zu bezahlen. Der Zweck bleibt dabei immer derselbe, egal welches Tool du nutzt: herausfinden, wonach Menschen tatsächlich suchen, bevor du Zeit in einen Artikel oder eine Produktseite investierst.

Ein gutes kostenloses Keyword-Tool zeigt dir typischerweise:

  • Suchvolumen oder zumindest eine grobe Einschätzung davon
  • verwandte und thematisch ähnliche Keywords
  • Fragen, die Nutzer rund um ein Thema stellen
  • teilweise auch Hinweise zur Suchintention (informational, kommerziell, transaktional)

Der Unterschied zwischen den Tools liegt selten in der Grundfunktion. Er liegt in der Datenquelle. Google Keyword Planner und Google Search Console greifen auf echte Google-Daten zu, während Sistrix, Seobility, Ahrefs und Semrush mit eigenen Crawling-Datenbanken arbeiten und dir in der kostenlosen Version nur einen Ausschnitt davon zeigen. Ein einzelnes Tool reicht deshalb selten aus. Erst die Kombination mehrerer kostenloser Keyword-Tools ergibt das vollständigere Bild. Wie du diese Kombination systematisch aufbaust, zeigt der komplette Leitfaden zur Keyword-Recherche.

Die 12 besten kostenlosen Keyword-Tools im Vergleich

Zwölf Tools, ein roter Faden: welches für welchen Zweck. Die folgende Liste deckt die kostenlosen Keyword-Tools ab, die für deutschsprachige Nutzer aktuell den größten Nutzen bringen, von Googles eigenen Werkzeugen über SEO-Suiten mit kostenlosem Zugang bis zu KI-Tools fürs Brainstorming. Jeder Eintrag nennt dir direkt, wofür das Tool am besten geeignet ist, damit du nicht alle zwölf gleichzeitig ausprobieren musst.

Vergleichstabelle kostenloser Keyword-Tools mit Kostenlos-Status und bestem Anwendungsfall
Kostenlos-Status und der jeweils beste Anwendungsfall ausgewählter Tools auf einen Blick. Die vollständige, aktuelle Liste aller 12 Tools steht in der Tabelle weiter unten.

1. Google Search Console: der beste Ausgangspunkt für bestehende Inhalte

Am besten für: Keywords finden, für die deine Seite bereits rankt, aber noch nicht auf den vorderen Plätzen steht.

Keine Schätzung eines Drittanbieters, sondern echte Daten aus Googles eigenem Index, und dafür zahlst du nichts. Im Bericht "Leistung" siehst du die exakten Suchanfragen, über die Nutzer auf deine Seiten gelangt sind, dazu Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittliche Position.

So setzt du das praktisch um: Filtere den Leistungsbericht nach einer einzelnen Seite und sortiere nach Position. Alles zwischen Rang 5 und 20 sind Kandidaten für eine Content-Überarbeitung. Dort hast du bereits Relevanz signalisiert, bist aber noch nicht auf der ersten Ergebnisseite gelandet.

  • Registrierung: Google-Konto genügt
  • Kostenlos: vollständig, ohne Limit
  • Einschränkung: liefert nur Daten zu Seiten, die bereits indexiert sind. Für neue Websites ohne Rankings ist Search Console noch nicht hilfreich.
  • Vorteil: echte Daten direkt von Google, keine Schätzung, kein Tageslimit
  • Nachteil: zeigt keine neuen Keyword-Ideen, sondern nur, wofür du bereits sichtbar bist
Google Search Console Startseite auf Deutsch mit Übersicht der Leistungsberichte
Die offizielle deutschsprachige Produktseite der Google Search Console, dem kostenlosen Ausgangspunkt für Keyword-Recherche auf Basis echter Rankingdaten. (Quelle: Google)

2. Google Keyword Planner: die verlässlichste Quelle für Suchvolumen

Am besten für: belastbare Suchvolumen-Daten direkt von Google.

Ein Google Ads Konto ist Voraussetzung, das überrascht viele Einsteiger zuerst. Bei der Kontoeinrichtung verlangt Google die Eingabe eines Zahlungsmittels, auch wenn nie etwas davon abgebucht wird. Beruhigend dabei: Eine laufende Kampagne oder tatsächliche Werbeausgaben sind für den Zugriff auf den Keyword-Planer nicht nötig, ein inaktives beziehungsweise ruhendes Konto reicht aus. Du musst also keine Anzeige schalten, kommst aber an der einmaligen Eingabe einer Zahlungsmethode bei der Einrichtung nicht vorbei.

Sobald du drin bist, bekommst du einiges: Keyword-Ideen nach Themen gruppiert, Suchvolumen-Trends über die letzten zwölf Monate, eine geografische Aufschlüsselung nach Land und Region sowie Wettbewerbsdaten mit Hinweis auf die kommerzielle Absicht hinter einem Keyword. Ein Haken bleibt. Ohne aktiv laufende Kampagne zeigt Google die Suchvolumina oft nur als Spanne an, etwa für ein Beispiel wie "wanderschuhe damen", statt einer exakten Zahl. Für eine erste Einschätzung reicht das trotzdem meistens aus.

  • Registrierung: Google Ads Konto (dormant/inaktiv ausreichend)
  • Kostenlos: nutzbar ohne Werbebudget
  • Am besten für: Validierung, ob ein Thema überhaupt gesucht wird, plus saisonale Trends
  • Vorteil: Datenquelle direkt von Google, dadurch verlässlicher als Schätzungen von Drittanbietern
  • Nachteil: die Einrichtung eines Ads-Kontos schreckt Einsteiger ab, und ohne aktive Kampagne bleiben die Zahlen oft nur Spannen

3. Ahrefs Free Keyword Tools: solide SEO-Metriken ohne Abo

Am besten für: Keyword-Schwierigkeit und SERP-Daten, ohne für ein volles Ahrefs-Abo zu bezahlen.

Mehrere eigenständige kostenlose Tools, echte SEO-Kennzahlen, kein Bezahl-Account nötig: So positioniert sich Ahrefs im kostenlosen Segment. Der Keyword Generator liefert zu einem Startbegriff eine Liste an Keyword-Ideen inklusive eines Keyword-Difficulty-Werts (KD) und zeigt, welche Seiten für den jeweiligen Begriff aktuell ranken.

Hast du eine eigene Website, lohnt sich zusätzlich die Einrichtung der Ahrefs Webmaster Tools. Nach der Verifizierung deiner Domain bekommst du einen Einblick in dein eigenes Backlink-Profil, deine organischen Rankings und eine technische Site-Analyse. Besonders wertvoll: Die Datenqualität liegt hier nah an der kostenpflichtigen Version, nur eben beschränkt auf die eigene Domain.

Ein Blick auf den SERP Checker lohnt sich ebenfalls. Du gibst ein beliebiges Keyword ein und siehst, welche Seiten dafür aktuell ranken, inklusive Domain-Rating und geschätzten Backlink-Zahlen der Konkurrenz. Das hilft einzuschätzen, ob sich ein Angriff auf ein Keyword überhaupt lohnt, bevor du Zeit in einen Artikel investierst. Für den direkten Vergleich einzelner Kandidaten gibt es außerdem den separaten Keyword Difficulty Checker, der mehrere Begriffe gegenüberstellt, ohne dass du jedes Mal die komplette Keyword-Liste neu generieren musst. Zusammengenommen decken diese vier Ahrefs-Tools damit einen großen Teil dessen ab, wofür andere sonst ein kostenpflichtiges Abo bräuchten.

  • Registrierung: kostenloser Account nötig
  • Kostenlos: mit Limit (Ergebnisanzahl pro Suche begrenzt)
  • Am besten für: Keyword-Ideen mit Schwierigkeitsgrad kombiniert mit eigenen Ranking-Daten
  • Vorteil: mehrere Einzeltools decken Keyword-Ideen, Schwierigkeit und eigene Rankings gleichzeitig ab
  • Nachteil: die Tools sind über verschiedene URLs verteilt, ein zentrales Dashboard wie bei einem Bezahl-Abo fehlt

4. Semrush Free-Tier: der schnellste Weg zu Konkurrenz-Keywords

Am besten für: herausfinden, für welche Keywords ein Mitbewerber rankt.

An vielen Stellen ist die kostenlose Version von Semrush eingeschränkt, aber eine Funktion sticht klar heraus: Du kannst eine beliebige Konkurrenz-Domain eingeben und siehst, welche organischen Keywords sie belegt, inklusive geschätztem Traffic. Schneller geht Wettbewerbsbeobachtung mit keinem anderen kostenlosen Tool.

Die Abfragen sind täglich begrenzt. Deshalb lohnt sich ein strategischer Umgang: Reserviere die Tageslimits für Wettbewerber-Domains und exportiere die Ergebnisse jeweils, bevor das Limit zurückgesetzt wird. Die eigene Domain analysierst du besser ohnehin mit den Ahrefs Webmaster Tools. Stößt du bei Semrush dauerhaft an das Tageslimit, lohnt ein Blick auf die kostenlosen Semrush-Alternativen im Detail.

  • Registrierung: kostenloser Account nötig, keine Kreditkarte
  • Kostenlos: mit Limit (tägliche Report-Anzahl begrenzt)
  • Am besten für: Konkurrenzanalyse und organische Keyword-Recherche fremder Domains
  • Vorteil: liefert in wenigen Klicks das komplette Keyword-Set eines Wettbewerbers, ohne eigene Vorarbeit
  • Nachteil: das tägliche Report-Limit zwingt zu einem sparsamen, geplanten Einsatz statt spontaner Recherche

5. Ubersuggest: der einfachste Einstieg für Anfänger

Am besten für: Nutzer, die eine aufgeräumte Oberfläche statt einer Zahlenflut wollen.

Neil Patel hat Ubersuggest als Einsteiger-Tool konzipiert, und genau das merkt man der Oberfläche an: Jede Kennzahl ist beschriftet und kurz erklärt, der Workflow führt dich Schritt für Schritt durch die Recherche. Neben Keyword-Ideen mit Suchvolumen und Schwierigkeitsgrad liefert der Reiter "Content Ideas" auch Hinweise, welche bestehenden Artikel zu einem Thema am meisten Backlinks und Shares erzielt haben.

Ohne Account sind die täglichen Abfragen spürbar limitiert. Mit einem kostenlosen Konto, nur E-Mail-Adresse, keine Kreditkarte, erweitert sich das Kontingent immerhin etwas. Für einen ersten Überblick über ein neues Themenfeld reicht die kostenlose Version meist trotzdem aus.

  • Registrierung: optional, mit Account mehr Abfragen
  • Kostenlos: mit Limit (tägliche Suchen begrenzt)
  • Am besten für: Einsteiger, die eine geführte, verständliche Recherche suchen
  • Vorteil: verständliche Erklärungen zu jeder Kennzahl, ideal ohne SEO-Vorwissen
  • Nachteil: die tägliche Obergrenze ohne Account macht eine tiefere Recherche in einer Sitzung schwierig

6. AlsoAsked: die beste Quelle für fragenbasierte Keywords

Am besten für: FAQ-Sektionen und Content-Struktur auf Basis echter Nutzerfragen.

Ein Fragenbaum statt einer Liste: AlsoAsked zieht seine Daten direkt aus Googles "Ähnliche Fragen"-Feld und stellt sie so dar, dass sichtbar wird, wie sich Themen in Unterfragen verzweigen. Praktisch, wenn du eine Artikelstruktur planst oder herausfinden willst, welche Anschlussfragen Nutzer nach einer ersten Suche noch haben.

Lange war AnswerThePublic das Standardtool für diesen Zweck. 2022 wurde es von NP Digital übernommen, 2024 verschwand die kostenlose Version ganz, und auch 2026 bietet der Anbieter ausschließlich kostenpflichtige Pläne an, die laut eigener Preisseite bei rund 20 US-Dollar pro Monat beginnen. AlsoAsked hat diese Lücke gefüllt und bietet weiterhin einen kostenlosen Zugang mit täglich begrenzten Abfragen.

  • Registrierung: optional, mit Account etwas mehr Kontingent
  • Kostenlos: mit Limit (täglich begrenzte Abfragen)
  • Am besten für: FAQ-Planung und Themenverzweigung rund um ein Haupt-Keyword
  • Vorteil: die visuelle Baumstruktur macht Zusammenhänge zwischen Fragen sofort sichtbar
  • Nachteil: ohne Account ist die tägliche Anzahl an Suchen knapp bemessen, größere Themen brauchen mehrere Tage

Am besten für: erkennen, ob ein Thema gerade an Interesse gewinnt oder verliert.

Absolute Suchvolumina fehlen bei Google Trends komplett. Dafür bekommst du etwas, das für Timing-Entscheidungen oft wichtiger ist: die relative Entwicklung des Suchinteresses über Zeit. Du siehst Interesse nach Land, Region und sogar Stadt, dazu verwandte Anfragen, die gerade sprunghaft zulegen ("Durchstarter") gegenüber solchen, die dauerhaft stark gesucht werden ("Top").

Schwankst du zwischen mehreren Formulierungen eines Themas, etwa "kredit ohne schufa" gegenüber einer spezifischeren Variante, gib beide Begriffe gleichzeitig ein. Du siehst direkt, welche Formulierung an Zugkraft gewinnt.

Ein Google-Konto brauchst du dafür nicht. Erst für Zusatzfunktionen wie gespeicherte Suchbegriffe oder Benachrichtigungen bei Interessensänderungen verlangt Google eine Anmeldung, die eigentliche Recherche bleibt komplett kontofrei.

  • Registrierung: keine
  • Kostenlos: vollständig, ohne Limit
  • Am besten für: Saisonalität prüfen, Themen validieren, Formulierungen vergleichen
  • Vorteil: völlig kostenlos und ohne jede Zugangshürde sofort nutzbar
  • Nachteil: keine absoluten Suchvolumen-Zahlen, nur relative Entwicklung, daher als alleinige Datenquelle nicht ausreichend

8. Moz Keyword Explorer: gebündelt für monatliche Strategieentscheidungen

Am besten für: finale Entscheidungen zwischen wenigen aussichtsreichen Keyword-Kandidaten.

Das restriktivste Kontingent auf dieser Liste gehört Moz Keyword Explorer: Die kostenlosen Abfragen sind pro Monat begrenzt, nicht pro Tag. Dafür ist die Qualität der Ergebnisse innerhalb dieses Kontingents hoch. Ein einzelner Priority Score fasst Suchvolumen, Schwierigkeit und organische Klickrate in einer Kennzahl zusammen und hilft, zwischen ähnlich attraktiven Keywords zu entscheiden.

Heb dir die Abfragen für die schwierigsten Entscheidungen auf, eben weil die Begrenzung monatlich statt täglich läuft. Genau dann zahlt sich das aus, wenn Suchvolumen und Schwierigkeitsgrad aus anderen Tools allein keinen klaren Gewinner zeigen.

  • Registrierung: kostenloser Account nötig
  • Kostenlos: mit Limit (monatliche Abfragen begrenzt)
  • Am besten für: die letzte Entscheidung zwischen wenigen Keyword-Kandidaten
  • Vorteil: der Priority Score bündelt mehrere Kennzahlen in einer einzigen, gut interpretierbaren Zahl
  • Nachteil: für laufende, tägliche Recherche ungeeignet, weil das Kontingent pro Monat statt pro Tag zählt

9. Sistrix Keyword-Tool: deutsche SEO-Daten mit Tageslimit

Am besten für: Keyword-Erweiterungen und echte Nutzerfragen im deutschsprachigen Raum.

Als eine der bekanntesten deutschen SEO-Suiten bietet Sistrix mit seinem kostenlosen Keyword-Tool einen soliden Einstieg in die eigene Datenbank. Du bekommst Keyworderweiterungen zu deinem Startbegriff, eine Sektion mit echten Nutzerfragen, verwandte Keywords nach Interesse sortiert sowie einen Export der Ergebnisse.

Begrenzt sind die täglichen Abfragen trotzdem. Für gelegentliche Recherchen reicht das völlig aus. Wer aber regelmäßig größere Keyword-Sets braucht, stößt hier schneller an die Grenze als bei Google Trends oder Search Console.

  • Registrierung: mit Konto nutzbar
  • Kostenlos: mit Limit (täglich begrenzte Abfragen)
  • Am besten für: schnelle Keyword-Erweiterung mit deutschem SEO-Kontext
  • Vorteil: Datenbasis, die stark auf den deutschsprachigen Markt zugeschnitten ist
  • Nachteil: das Tageslimit macht das Tool für umfangreiche Recherchen an einem einzigen Tag zu eng

10. Seobility Keyword-Recherche: drei Recherchewege in einem Tool

Am besten für: Keyword-Recherche wahlweise über ein Fokus-Keyword, eine URL oder einen Wettbewerber.

Drei Recherchemodi, ein Tool: Seobility lässt dich von einem einzelnen Fokus-Keyword ausgehen, eine bestehende URL oder Domain analysieren, oder gezielt einen Wettbewerber untersuchen. Diese Flexibilität unterscheidet Seobility von reinen Ein-Zweck-Tools wie Google Trends.

Nach dem täglichen Limit verweist das Tool auf ein kostenpflichtiges Upgrade, das kostenlose Kontingent selbst ist wie bei den meisten Konkurrenten begrenzt. Für eine punktuelle Recherche zu einem neuen Thema oder zur Analyse einer Konkurrenzseite reicht es aber meistens aus.

  • Registrierung: mit Konto mehr Abfragen möglich
  • Kostenlos: mit Limit (täglich begrenzte Abfragen)
  • Am besten für: flexible Recherche über Keyword, URL oder Wettbewerber
  • Vorteil: drei Recherchewege in einem Tool sparen den Wechsel zwischen mehreren Anwendungen
  • Nachteil: nach Erreichen des Tageslimits bleibt nur der Verweis auf ein kostenpflichtiges Upgrade

11. Mangools KWFinder und Keyword Surfer: kostenlos für den schnellen Zweit-Check

Am besten für: eine schnelle Zweitmeinung zu Suchvolumen und Keyword-Schwierigkeit, ohne Google Ads Konto einrichten zu müssen.

Fünf Abfragen pro 24 Stunden, keine Kreditkarte nötig: Das ist das kostenlose Kontingent von KWFinder, dem Keyword-Tool von Mangools. Pro Abfrage zeigt dir das Tool bis zu 15 verwandte und 5 Konkurrenz-Keywords inklusive Schwierigkeitsgrad. Für eine umfangreiche Recherche reicht das nicht, aber als schnelle Zweitmeinung neben dem Keyword Planner oder den Ahrefs-Tools ist es brauchbar, gerade weil kein Google Ads Konto und keine Zahlungsmethode nötig sind.

Startseite des Keyword-Tools KWFinder von Mangools mit Sucheingabe, Schwierigkeitsgrad und Suchvolumen-Diagramm.
Die KWFinder-Startseite zeigt Sucheingabe, Keyword-Schwierigkeit und Suchvolumen auf einen Blick. (Quelle: Mangools)

Eine thematisch verwandte, aber eigenständige Chrome-Erweiterung lohnt zusätzlich einen Blick: Keyword Surfer von Surfer SEO blendet Suchvolumen und verwandte Keywords direkt in den Google-Suchergebnissen ein, komplett kostenlos und ohne Tageslimit, allerdings mit geschätzten statt exakten Zahlen.

  • Registrierung: optional bei KWFinder (kostenloser Account ohne Zahlungsmittel), keine bei Keyword Surfer
  • Kostenlos: mit Limit (KWFinder: 5 Abfragen/24h), Keyword Surfer ohne Limit
  • Am besten für: schnelle Zweitmeinung zu Suchvolumen und Schwierigkeitsgrad direkt im Browser
  • Vorteil: kein Google Ads Konto nötig, Einrichtung in unter einer Minute
  • Nachteil: KWFinders Tageslimit ist für umfangreiche Recherchen zu knapp, Keyword Surfer zeigt nur Schätzwerte statt exakter Zahlen

12. ChatGPT, Google Autocomplete und weitere KI- und Multi-Plattform-Quellen

Am besten für: schnelles Brainstorming großer Keyword-Listen und Long-Tail-Varianten aus echten Nutzereingaben.

Kein Suchvolumen, kein Schwierigkeitsgrad: ChatGPT und vergleichbare KI-Tools sind keine klassischen Keyword-Tools. Was sie hervorragend können, ist das schnelle Erzeugen strukturierter Keyword- und Themenlisten. Ein Prompt wie "Gib mir 30 konkrete Long-Tail-Fragen, die sich jemand vor dem Kauf von [Produkt] stellt, gruppiert nach Awareness, Consideration und Decision" liefert in Sekunden eine Grundlage, die du danach mit echten Suchvolumen-Daten aus dem Keyword Planner oder Ahrefs abgleichst. Ganz ohne Konto lässt sich ChatGPT sogar kurz testen, allerdings nur mit Basisfunktionen und ohne gespeicherten Verlauf. Für wiederkehrendes Brainstorming lohnt sich trotzdem ein kostenloses Konto, weil Gastzugänge Limits und Zusatzfunktionen fehlen.

In dieselbe Kategorie gehört Google Autocomplete, auch wenn es streng genommen kein Tool ist, sondern eine Datenquelle, die die meisten Menschen täglich nutzen, ohne sie als Recherchequelle wahrzunehmen. Jeder Vorschlag in der Google-Suchleiste basiert auf echten Nutzereingaben, ebenso die "Ähnliche Suchanfragen" am Ende jeder Ergebnisseite. Eine bewährte Methode dafür: Gib dein Keyword gefolgt von einzelnen Buchstaben des Alphabets ein, etwa "wanderschuhe damen a", "wanderschuhe damen b" und so weiter. Jeder Buchstabe liefert neue Vorschläge. In wenigen Minuten steht so eine lange Liste an Long-Tail-Varianten.

YouTube und Amazon haben eigene Autocomplete-Funktionen, für alle, die über Google hinausdenken wollen. Sie liefern auf die jeweilige Plattform zugeschnittene Suchanfragen, etwa für Produktrecherchen oder Video-Themen. Für die klassische Web-Keyword-Recherche bleibt Google trotzdem die ergiebigste Quelle.

  • Registrierung: keine (Autocomplete), Account bei ChatGPT für erweiterte Nutzung
  • Kostenlos: vollständig, ohne Limit bei Autocomplete; großzügiges kostenloses Kontingent bei ChatGPT
  • Am besten für: Ideenfindung in großer Menge und Long-Tail-Varianten aus echten Suchanfragen
  • Vorteil: extrem schnelle Ideenfindung ohne Anmeldung, direkt aus echten Nutzereingaben
  • Nachteil: keine Angabe zu Suchvolumen oder Schwierigkeitsgrad, Ergebnisse müssen mit einem anderen Tool validiert werden
ToolKostenloser ZugangBester AnwendungsfallRegistrierung nötig
Google Search Consoleja, ohne LimitKeywords zu bestehenden Rankings findenJa (Google-Konto)
Google Keyword Plannerja, ohne Limitverlässliches SuchvolumenJa (Google Ads, auch inaktiv)
Ahrefs Free Keyword Toolsmit LimitKeyword-Ideen mit Difficulty-ScoreJa (kostenloser Account)
Semrush Free-Tiermit LimitKonkurrenz-Keywords analysierenJa
Ubersuggestmit LimitEinstieg für AnfängerOptional
AlsoAskedmit Limitfragenbasierte KeywordsOptional
Google Trendsja, ohne LimitSaisonalität und TrendrichtungNein
Moz Keyword Explorermit Limitfinale StrategieentscheidungJa
Sistrix Keyword-Toolmit Limitdeutsche Keyword-ErweiterungMit Konto nutzbar
Seobility Keyword-Recherchemit LimitRecherche über Keyword, URL oder WettbewerberMit Konto mehr Abfragen
Mangools KWFinder / Keyword Surfermit Limit / ohne Limitschnelle Zweitmeinung direkt im BrowserOptional (KWFinder) / Nein (Keyword Surfer)
ChatGPT / Google Autocompleteja, Autocomplete ohne LimitBrainstorming und Long-Tail-IdeenNein bzw. optional
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Kostenlose vs. kostenpflichtige Keyword-Tools: Was du wirklich verlierst

Acht kostenlose Keyword-Tools im Vergleich, welche ohne Limit laufen und wo Tages- oder Monatslimits greifen.
Die Grafik zeigt, welche der acht genannten Tools ihr kostenloses Kontingent zeitlich begrenzen.

Die Grundlagen decken kostenlose Tools ab. Mehr Tiefe bringen an mehreren Stellen die kostenpflichtigen. Keyword eingeben und Vorschläge bekommen, das können fast alle Tools, der Unterschied zeigt sich also nicht in der Grundfunktion, sondern im Umfang und in der Verlässlichkeit der Daten dahinter. Einen breiteren Marktüberblick inklusive kostenpflichtiger Suiten bietet der Vergleich von SEO-Tools.

Geschwindigkeit ist im Alltag meist der spürbarste Unterschied. Wo ein kostenloses Tool nach zehn Abfragen eine Pause erzwingt, lässt sich mit einem bezahlten Zugang eine ganze Keyword-Liste in einem Durchgang durcharbeiten, ohne den nächsten Tag abzuwarten. Für eine einzelne Recherche pro Woche fällt das kaum ins Gewicht. Für ein Content-Team mit mehreren gleichzeitig laufenden Projekten summiert sich die Wartezeit dagegen schnell. Auch beim Blick in die Vergangenheit unterscheiden sich die beiden Welten deutlich: Kostenlose Tools zeigen meist nur die jüngste Entwicklung, bezahlte Werkzeuge legen mehrjährige Verläufe offen und trennen damit langfristige Trends von kurzfristigen Ausschlägen.

Was kostenpflichtige Tools typischerweise zusätzlich bieten:

  • historische Datentiefe über mehrere Jahre statt nur der letzten zwölf Monate
  • deutlich höhere tägliche oder monatliche Abfragevolumen ohne künstliche Bremsen
  • vollständige Wettbewerbs-Gap-Analysen, die zeigen, für welche Keywords ein Konkurrent rankt und du nicht

Für die meisten Einsteiger, Blogger und kleinen Unternehmen reicht die Kombination der oben genannten kostenlosen Tools völlig aus, um eine solide Keyword-Strategie aufzubauen. Umfang und Geschwindigkeit sind die spürbaren Grenzen der kostenlosen Version, nicht die grundsätzliche Qualität der Erkenntnisse.

Ein Upgrade lohnt sich in der Regel dann, wenn eines oder mehrere der folgenden Kriterien zutreffen.

  • Du veröffentlichst regelmäßig mehr als zwei Artikel pro Woche und musst eine große Keyword-Liste schnell priorisieren
  • Du betreibst aktive Konkurrenzbeobachtung und brauchst vollständige Backlink-Profile
  • Du benötigst exakte Suchvolumen-Zahlen statt Spannen für geschäftskritische Entscheidungen
  • Du verfolgst dauerhaft mehr als zehn Keywords im Ranking-Tracking

Solange keiner dieser Punkte zutrifft, ist ein bezahltes Tool eher ein Komfortgewinn als eine Notwendigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Ist der Google Keyword Planer wirklich kostenlos?

Ja, auch wenn Google bei der Kontoeinrichtung ein Zahlungsmittel verlangt. Voraussetzung ist ein Google Ads Konto, wobei ein inaktives beziehungsweise ruhendes Konto ohne laufende Kampagne dafür bereits ausreicht. Eine tatsächliche Abbuchung erfolgt nur, wenn du eine Anzeige live schaltest. Ohne aktive Kampagne zeigt Google die Suchvolumina allerdings häufig nur als Spanne statt als exakte Zahl an.

Wie finde ich Keywords ganz ohne Tool?

Viele Hinweise liefert schon die Google-Suche selbst: die Autocomplete-Vorschläge beim Tippen, die "Ähnliche Suchanfragen" am Ende der Ergebnisseite und die "Ähnliche Fragen"-Box mittendrin. Mit der Alphabet-Methode, also einem Keyword gefolgt von einzelnen Buchstaben, sammelst du so in kurzer Zeit eine größere Liste an Long-Tail-Ideen.

Wie lange dauert eine Keyword-Recherche?

Das hängt vom Umfang ab. Für eine einzelne Artikelidee reichen meist 15 bis 30 Minuten mit zwei oder drei der oben genannten Tools. Für einen kompletten Themencluster oder Content-Kalender sind es dagegen eher mehrere Stunden über mehrere Tage, weil Tageslimits wie bei Ahrefs, Semrush oder Ubersuggest das Tempo bremsen. Je mehr Tools du kombinierst, desto gründlicher wird das Ergebnis, aber auch desto länger dauert der Abgleich der unterschiedlichen Zahlen.

Welches Tool eignet sich am besten für Anfänger?

Wegen seiner aufgeräumten, klar beschrifteten Oberfläche ist Ubersuggest der einfachste Einstieg. Zusätzlich hilfreich für einen ersten Überblick ohne Vorwissen: Google Trends, weil es ohne Registrierung und ohne komplexe Kennzahlen auskommt.

Sind Sistrix und Seobility komplett kostenlos?

Nein. Beide Tools bieten einen kostenlosen Zugang mit täglich begrenzten Abfragen, keine dauerhaft unlimitierte Nutzung wie Google Trends oder Search Console. Für gelegentliche Recherchen reicht das kostenlose Kontingent meist aus. Bei regelmäßigem, umfangreichem Bedarf stoßen beide Tools dagegen schneller an ihre Grenzen.

Kann ich komplett ohne bezahlte Tools eine Keyword-Strategie aufbauen?

Ja, das geht. Die Kombination aus Google Search Console, Google Keyword Planner, den kostenlosen Ahrefs-Tools und Google Trends deckt den gesamten Recherche-Workflow ab, von der Ideenfindung über die Validierung des Suchvolumens bis zur Erfolgskontrolle nach der Veröffentlichung. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist reine Bearbeitungsgeschwindigkeit bei großen Keyword-Listen, nicht die Zuverlässigkeit der einzelnen Zahl.

Welches Tool liefert die genauesten Suchvolumen-Daten?

Unter den kostenlosen Tools liefert der Google Keyword Planer die verlässlichsten Suchvolumen-Daten, weil er auf Googles eigener Werbeplattform basiert statt auf Schätzungen Dritter. Eine Einschränkung bleibt: Ohne aktive Kampagne zeigt das Tool oft nur Spannen an. Ein Abgleich mit den Schätzwerten aus dem Ahrefs Keyword Generator hilft, ein genaueres Bild zu bekommen.