Was kostet Ahrefs wirklich? Diese Frage stellt sich früher oder später jeder, der mit dem Tool arbeiten will, und die Antwort hängt stark vom gewählten Tarif ab. Die Ahrefs Preise reichen von einem kostenlosen Einstieg bis zu individuell verhandelten Enterprise-Verträgen. Dazwischen liegen vier Tarife mit sehr unterschiedlichen Limits. Für einen schnellen Überblick reicht die erste Tabelle mit den Kernzahlen. Wer dagegen eine fundierte Entscheidung treffen will, sollte sich Tarife und Zusatzkosten im Detail ansehen. Dieser Artikel zeigt alle aktuellen Ahrefs Tarife mit ihren EUR-Preisen, erklärt die wichtigsten Zusatzkosten und hilft dir, den passenden Plan für dein Budget zu finden.
Was kostet Ahrefs? Preise im Überblick
Ahrefs kostet zwischen 27 EUR pro Monat für den Starter-Tarif und 1.394 EUR pro Monat für Enterprise. Dazwischen liegen drei weitere Tarife. Lite, Standard und Advanced kosten bei jährlicher Abrechnung zwischen 119 EUR und 419 EUR pro Monat, je nach gewähltem Funktionsumfang und Teamgröße. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick.
Vier Punkte sind bei den Ahrefs Preisen besonders wichtig:
- Es gibt fünf kostenpflichtige Tarife plus einen kostenlosen Zugang über Ahrefs Webmaster Tools.
- Jährliche Abrechnung spart bei Lite, Standard und Advanced bis zu 17 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlweise.
- Enterprise ist ausschließlich jährlich buchbar und wird individuell verhandelt.
- Zusatznutzer, Crawl Credits und mehrere Add-ons können die tatsächlichen monatlichen Kosten deutlich über den Listenpreis treiben.
| Tarif | Preis pro Monat | Wichtigste Limits |
|---|---|---|
| Ahrefs Free | kostenlos | Site Explorer und Site Audit mit Limits, nur für verifizierte Website-Betreiber |
| Starter | 27 EUR | 1 Nutzer, reduzierte Limits, nur monatliche Abrechnung |
| Lite | 119 EUR (jährlich) | 5 Projekte, 750 getrackte Keywords, 100.000 Crawl Credits |
| Standard | 229 EUR (jährlich) | 20 Projekte, 2.000 getrackte Keywords, 500.000 Crawl Credits |
| Advanced | 419 EUR (jährlich) | 50 Projekte, 5.000 getrackte Keywords, 1.500.000 Crawl Credits |
| Enterprise | 1.394 EUR (nur jährlich) | unbegrenzte Projekte, ab 10.000 getrackte Keywords, individueller Vertrag |
Diese Tabelle bildet nur die Basispreise ab. Wie viel du am Ende zahlst, hängt zusätzlich davon ab, wie viele Nutzer, Projekte und Add-ons du brauchst. Die folgenden Abschnitte gehen jeden Tarif einzeln durch.
Ahrefs kostenlos nutzen: Free-Plan, Starter und was wirklich gratis ist
Ja, Ahrefs kostenlos zu nutzen ist möglich. Allerdings nur in eingeschränkter Form: über Ahrefs Webmaster Tools, nicht als klassische Testversion der Hauptprodukte. Verifizierte Website-Betreiber bekommen damit Zugriff auf Site Explorer und Site Audit für die eigene Domain. Die Limits sind allerdings enger als bei den bezahlten Tarifen. Eine kostenlose Testphase gibt es dagegen nicht, weder für Lite noch für Standard, Advanced oder Enterprise.
Was in Ahrefs Free enthalten ist:
- Zugriff auf Site Explorer für die eigene, verifizierte Website
- Site Audit mit reduziertem Umfang gegenüber den bezahlten Tarifen
- Keine Kreditkarte oder Zahlungsdaten für die Registrierung nötig
- Kein Zugriff auf fremde Domains oder Wettbewerber-Analysen in vollem Umfang
Wer den vollen Funktionsumfang testen möchte, landet beim Starter-Tarif für 27 EUR pro Monat. Das ist der günstigste kostenpflichtige Einstieg. Er wird allerdings nur monatlich abgerechnet, eine Jahresoption fehlt auf der Preisseite. Starter passt für alle, die eine einzelne Website betreuen und nur gelegentlich recherchieren, ohne sich langfristig zu binden.
Der Zugang zu Ahrefs Free läuft über eine Verifizierung der eigenen Domain, entweder per Google Search Console oder über eine HTML-Datei auf dem Webserver. Danach lässt sich der Free-Zugang dauerhaft nutzen. Ein Ablaufdatum wie bei einer klassischen Testversion gibt es nicht. Anders sieht es aus, wer regelmäßig mehrere fremde Domains analysieren, Wettbewerber vergleichen oder tiefer in Keyword-Daten einsteigen will: Weil Ahrefs Free bewusst auf die eigene, verifizierte Website begrenzt ist, führt an einem kostenpflichtigen Tarif dann kein Weg vorbei.
Kurz zusammengefasst: Es gibt keine klassische kostenlose Testversion der großen Ahrefs Tarife. Mit Ahrefs Free und dem günstigen Starter-Tarif existieren aber zwei kostengünstige Wege, das Tool ohne großes Budget kennenzulernen.
Ahrefs Lite: Preis und Funktionen
Ahrefs Lite kostet 119 EUR pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Der Tarif ist der Einstieg für alle, die regelmäßig mit dem vollen Funktionsumfang arbeiten wollen: Freelancer, Solo-SEOs und kleine Unternehmen mit ein bis fünf Websites. Im Vergleich zu Starter bietet Lite deutlich mehr Spielraum bei Keywords, Crawl Credits und historischen Daten.
Im Einzelnen umfasst Ahrefs Lite:
- 5 Projekte
- 750 getrackte Keywords
- 5 getrackte Prompts für Brand Radar
- 100.000 Crawl Credits pro Monat
- 6 Monate historische Daten
- 1.000 Credits pro Nutzer
- 1 Nutzer inklusive, weitere Nutzer kosten 37,40 EUR pro Monat, bis zu zwei zusätzliche Nutzer sind möglich
Für wen sich Lite lohnt: Freiberufliche SEOs, In-House-Marketer und kleine Unternehmen mit ein bis fünf Websites kommen mit den Limits meist gut zurecht. Schwieriger wird es bei zehn oder mehr Kundenprojekten, bei historischen Daten älter als sechs Monate oder bei regelmäßiger Teamarbeit: Hier stößt der Tarif schnell an seine Grenzen. Dann ist Standard die passendere Wahl.
Wichtig zu wissen: Bei Lite sind maximal zwei zusätzliche Nutzer buchbar. Ein größeres Team lässt sich mit diesem Tarif also nicht sauber abbilden. Wächst dein Team absehbar, kalkuliere diese Grenze von Anfang an ein, statt später mitten im Projekt auf Standard umsteigen zu müssen.
Ahrefs Standard: Preis und Funktionen
229 EUR pro Monat bei jährlicher Abrechnung, das kostet Ahrefs Standard, der meistgenutzte Tarif für Agenturen und Inhouse-Teams mit mehreren Projekten. Gegenüber Lite steigen die Limits bei Projekten, Keywords und historischen Daten deutlich. Gleichzeitig fällt die Begrenzung bei den Nutzer-Credits komplett weg.
Im Einzelnen umfasst Ahrefs Standard:
- 20 Projekte
- 2.000 getrackte Keywords
- 10 getrackte Prompts für Brand Radar
- 500.000 Crawl Credits pro Monat
- 2 Jahre historische Daten
- Unbegrenzte Credits pro Nutzer
- 1 Nutzer inklusive, weitere Nutzer kosten 56,10 EUR pro Monat, bis zu fünf zusätzliche Nutzer sind möglich
Für wen sich Standard lohnt: Kleine bis mittlere Agenturen mit bis zu 20 aktiven Kunden profitieren am meisten, ebenso Inhouse-Teams mit mehreren Marken und Content-Teams mit regelmäßigen Keyword- und Backlink-Analysen. Das zweijährige Datenfenster reicht für die meisten Trendanalysen. Betreust du mehr als 20 Projekte gleichzeitig oder crawlst du sehr große Websites, prüfe Advanced, bevor die Crawl Credits knapp werden.
Ein klarer Vorteil gegenüber Lite: Die Nutzer-Credits sind bei Standard unbegrenzt. Ein wachsendes Team stößt so nicht sofort an interne Grenzen. Bei den Zusatznutzern bleibt es dagegen bei maximal fünf, das sollte bei der Teamplanung feststehen.
Ahrefs Advanced: Preis und Funktionen
419 EUR pro Monat bei jährlicher Abrechnung kostet Ahrefs Advanced. Der Tarif richtet sich an mittelgroße bis große Agenturen sowie SEO-Teams mit hohem Crawl- und Tracking-Bedarf. Preislich liegt er klar unter Enterprise, bietet aber schon deutlich mehr Spielraum als Standard.
Im Einzelnen umfasst Ahrefs Advanced:
- 50 Projekte
- 5.000 getrackte Keywords
- 20 getrackte Prompts für Brand Radar
- 1.500.000 Crawl Credits pro Monat
- 5 Jahre historische Daten
- 1 Nutzer inklusive, weitere Nutzer kosten 74,80 EUR pro Monat, bis zu zehn zusätzliche Nutzer sind möglich
Für wen sich Advanced lohnt: Agenturen mit 20 bis 50 Kundenprojekten finden hier den passenden Rahmen. Das gilt auch für Teams, die fünf Jahre historische Daten für Langzeitanalysen brauchen, und für alle, die bei Standard regelmäßig an die Crawl-Credit-Grenze stoßen. Liegt dein Portfolio unter 20 Projekten, reicht Standard meist völlig aus. Sprengst du dagegen die Grenze von 50 Projekten oder brauchst du deutlich mehr als zehn zusätzliche Nutzer, führt der Weg zu Enterprise.
Mit 20 getrackten Prompts für Brand Radar deckt Advanced auch erste Ansätze im Bereich KI-Sichtbarkeit ab. Ein separates Add-on ist dafür nicht nötig. Agenturen, die ihren Kunden neben klassischem SEO-Reporting auch Einblicke in KI-Suchergebnisse anbieten wollen, bekommen hier einen spürbaren Zusatznutzen gegenüber Standard.
Ahrefs Enterprise: Preis und Funktionen
1.394 EUR pro Monat, nur jährlich buchbar: Das ist Ahrefs Enterprise, mit individuellem Vertragsmodell für größere Anforderungen. Der Tarif hebt praktisch alle Limits der kleineren Stufen auf. Er richtet sich an Organisationen, die Ahrefs teamübergreifend einsetzen.
Im Einzelnen umfasst Ahrefs Enterprise:
- Unbegrenzte Projekte
- Unbegrenzte historische Daten
- Ab 10.000 getrackte Keywords
- Unbegrenzter API-Zugang
- SSO (Single Sign-On) für zentrale Nutzerverwaltung
- Weitere Nutzer kosten 93 EUR pro Monat
Für wen sich Enterprise lohnt: Große SEO-Agenturen, Inhouse-Teams in Konzernen und Organisationen mit mehreren Abteilungen teilen sich hier eine Plattform. Genau das rechtfertigt die Enterprise-Preise am ehesten. SSO und die zentrale Nutzerverwaltung machen den Tarif für Teams ab zehn Personen praktikabel. Kleinere Agenturen sollten genau rechnen: Der Sprung von Advanced zu Enterprise beträgt fast das 3,3-fache des Preises. Die meisten mittelgroßen Betriebe brauchen weder unbegrenzte Projekte noch die volle Enterprise-Ausstattung.
Jährlich oder monatlich zahlen: Was spart mehr?
Jährliche Abrechnung spart bei Ahrefs bis zu 17 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlweise, so wirbt Ahrefs selbst auf der Preisseite. Die Tarife Lite, Standard und Advanced sind sowohl monatlich als auch jährlich buchbar. Der angegebene Jahrespreis wird dabei auf den Monatsbetrag umgelegt. Enterprise ist eine Ausnahme und ausschließlich jährlich verfügbar.
Auf Basis der jährlichen Monatspreise ergeben sich folgende Jahresbeträge:
| Tarif | Preis pro Monat (jährlich) | Betrag pro Jahr |
|---|---|---|
| Lite | 119 EUR | 1.428 EUR |
| Standard | 229 EUR | 2.748 EUR |
| Advanced | 419 EUR | 5.028 EUR |
| Enterprise | 1.394 EUR | 16.728 EUR |
Zahlst du stattdessen monatlich, zahlst du für denselben Tarif einen höheren Betrag, da die rund 17 Prozent Ersparnis dann entfallen. Den genauen monatlichen Einzelpreis weist die Ahrefs Preisseite nicht separat aus. Er liegt aber spürbar höher als der auf ein Jahr umgelegte Betrag. Jährliche Abrechnung lohnt sich vor allem, wenn du dich für mindestens zwölf Monate an Ahrefs binden willst. Testest du das Tool dagegen nur für ein einzelnes Projekt oder einen kurzen Zeitraum, gibt dir die monatliche Zahlweise mehr Flexibilität, auch wenn sie am Ende teurer ausfällt. Rückerstattungen für ungenutzte Monate innerhalb eines Jahresvertrags bietet Ahrefs nicht an.
Zusatzkosten: Add-ons, weitere Nutzer und versteckte Gebühren
Der Tarifpreis ist bei Ahrefs selten der gesamte monatliche Betrag. Zusatznutzer und optionale Add-ons kommen bei den meisten Teams schnell hinzu. Arbeitest du mit mehreren Personen oder brauchst du zusätzliche Funktionen wie KI-gestütztes Brand Monitoring, plane diese Kosten von Anfang an ein.
Die wichtigsten Add-ons im Überblick:
| Add-on | Preis | Wofür es sich lohnt |
|---|---|---|
| Content Kit | ab 89 EUR/Monat | KI-gestützte Content-Recherche und Optimierungshinweise |
| Report Builder | 89 EUR/Monat | Individuelle Reports und White-Label-Exports für Kunden |
| Brand Radar KI | ab 179 EUR/Monat | KI-gestütztes Tracking von Markenerwähnungen |
| Project Boost Pro | 18,70 EUR/Monat pro Projekt | Häufigeres Crawling für einzelne, wichtige Projekte |
| Project Boost Max | 180 EUR/Monat pro Projekt | Maximale Crawl-Frequenz für besonders dynamische Websites |
Zusätzliche Nutzer sind der häufigste Kostentreiber. Ein dreiköpfiges Team im Standard-Tarif zahlt neben den 229 EUR Grundpreis noch zweimal 56,10 EUR für die weiteren Nutzer, in Summe also gut 341 EUR pro Monat. Plane diese Zusatznutzerkosten von Beginn an in die Budgetrechnung ein, statt sie erst nach der Buchung zu entdecken.
Vorsicht bei den Limits: Überschreitest du regelmäßig die im Tarif enthaltenen Crawl Credits, getrackten Keywords oder API-Kontingente, drohen zusätzliche Gebühren oder eine Sperre bis zum nächsten Abrechnungszeitraum. Die genauen Überschreitungssätze sind auf der Ahrefs Preisseite nicht öffentlich dokumentiert. Behalte den Verbrauch im Dashboard im Blick. Zieh einen Tarif-Upgrade in Betracht, bevor du regelmäßig an die Grenzen stößt, statt überraschende Zusatzkosten zu riskieren.
Wichtig für die Budgetplanung: Add-ons wie Content Kit, Report Builder und Brand Radar KI werden zusätzlich zum gewählten Tarif berechnet. Sie stecken nicht in den Grundpreisen von Lite, Standard, Advanced oder Enterprise. Buchst du mehrere Add-ons gleichzeitig, kann der monatliche Gesamtbetrag schnell deutlich höher ausfallen, als es die reine Tarif-Tabelle vermuten lässt. Ein Beispiel: Ein Standard-Tarif mit Content Kit und Report Builder summiert sich allein für diese beiden Erweiterungen auf 178 EUR zusätzlich pro Monat, obendrauf kommen dann noch etwaige Zusatznutzer.
Gibt es einen Ahrefs Gutschein oder Rabattcode?
Nein, Ahrefs gewährt laut eigener FAQ grundsätzlich keine Rabatte auf die Preise. Auch zeitlich begrenzte Gutscheincodes oder Sonderaktionen gibt es nicht. Auf der offiziellen Preisseite wird niemand fündig, der nach einem Ahrefs Rabatt sucht, unabhängig von Tarif oder Abrechnungszeitraum.
Als kostenlose Alternative verweist Ahrefs selbst auf Ahrefs Free: den eingeschränkten, aber dauerhaft kostenlosen Zugang für verifizierte Website-Betreiber. Für die vollen Ahrefs Tarife zahlst du also immer den regulären Preis. Sparen lässt sich nur über die jährliche statt monatliche Abrechnung, bis zu 17 Prozent. Das ist der einzige offiziell bestätigte Weg, die laufenden Kosten zu senken, ohne auf Funktionsumfang zu verzichten.
Bei der Bezahlung akzeptiert Ahrefs die gängigen Kreditkarten Visa, Mastercard und American Express sowie UnionPay. Nur bei Enterprise ist mehr möglich: Diese Kunden können zusätzlich auf Anfrage per Überweisung zahlen, was bei individuell verhandelten Verträgen üblich ist.
Ahrefs im Preisvergleich: Semrush, Sistrix und Ryte
Ahrefs liegt preislich in einem ähnlichen Bereich wie Semrush. Deutsche Anbieter wie Sistrix und Ryte weisen ihre Preise dagegen meist nicht öffentlich in EUR aus. Ein direkter Preisvergleich ist deshalb nur mit Semrush wirklich belastbar, bei Sistrix und Ryte bleibt nur eine grobe Einordnung nach Positionierung.
| Tool | Einstiegspreis | Stärke |
|---|---|---|
| Ahrefs Lite | 119 EUR/Monat (jährlich) | Backlink-Daten, Content-Recherche |
| Semrush Pro | rund 140 USD/Monat laut internationalen USD-Preisen | breiteres Toolset inklusive PPC- und Social-Media-Daten |
| Sistrix | nicht öffentlich in EUR gelistet | deutsche SEO-Suite, starke Sichtbarkeits-Kennzahlen für den DACH-Markt |
| Ryte | nicht öffentlich in EUR gelistet | deutsche SEO-Suite, Fokus auf technisches SEO und Content-Qualität |
Die Semrush-Zahl in der Tabelle stammt aus internationalen USD-Preisen. Sie ist nur eine grobe Näherung, keine verifizierte EUR-Angabe für den deutschen Markt. Inhaltlich zeigt sich: Ahrefs punktet vor allem bei Backlink-Analysen und Content-Recherche, während Semrush ein breiteres Toolset mit PPC-Daten und Social-Media-Analysen mitbringt.
Sistrix und Ryte positionieren sich beide als deutsche SEO-Suiten mit eher unternehmensorientierter Preisgestaltung. Öffentliche Preislisten pro Nutzer oder Tarif nennt keiner der beiden Anbieter, Interessenten müssen ein individuelles Angebot anfragen. Arbeitest du speziell im deutschsprachigen Markt und legst Wert auf lokale Sichtbarkeitsdaten, ziehst du Sistrix oder Ryte oft als Ergänzung oder Alternative zu Ahrefs in Betracht. Ein direkter Preisvergleich in Euro ist mangels öffentlicher Zahlen aber derzeit nicht möglich.
In der Praxis schließen sich die Tools nicht zwangsläufig gegenseitig aus. Viele deutschsprachige Agenturen setzen Ahrefs für internationale Backlink-Recherche und technisches Crawling ein, während Sistrix als Ergänzung für die tagesaktuelle Sichtbarkeit im deutschen Google-Index dient. Kannst du nur ein einziges Tool budgetieren, frag dich vorher: Liegt der Schwerpunkt eher auf internationalen Backlink-Daten oder auf feingranularer Sichtbarkeit im deutschen Markt?
Welcher Ahrefs-Plan passt zu dir?
Der passende Ahrefs-Tarif hängt von drei Dingen ab: wie viele Websites du betreust, wie viele Personen im Team mit dem Tool arbeiten und wie tief deine historischen Daten reichen müssen. Einsteiger kommen meist mit Starter oder Lite aus. Agenturen und große Teams landen eher bei Standard, Advanced oder Enterprise.
| Zielgruppe | Empfohlener Tarif | Begründung |
|---|---|---|
| Einsteiger, gelegentliche Recherche | Starter | Günstigster Einstieg, voller Funktionsumfang mit reduzierten Limits |
| Freelancer, 1 bis 5 Websites | Lite | 750 getrackte Keywords und 100.000 Crawl Credits reichen für Solo-Betrieb |
| Kleine bis mittlere Agentur | Standard | 20 Projekte und unbegrenzte Nutzer-Credits für mehrere Kunden |
| Mittlere bis große Agentur | Advanced | 50 Projekte, 5 Jahre historische Daten für Langzeitanalysen |
| Konzern, mehrere Abteilungen | Enterprise | Unbegrenzte Projekte, SSO und zentrale Nutzerverwaltung |
Klare Kaufempfehlung: Bist du unsicher, starte lieber einen Tarif kleiner und upgrade bei Bedarf, statt von Anfang an in einen zu großen Plan zu investieren. Ein Upgrade wirkt sofort. Ein Downgrade greift dagegen erst zur nächsten Abrechnungsperiode, weshalb sich ein vorsichtiger Einstieg finanziell meist auszahlt.
Als Faustregel gilt: Zähle zuerst, wie viele Projekte und Nutzer du tatsächlich brauchst. Vergleiche das erst danach mit den Limits der Tarife. Viele Teams zahlen jahrelang für Kapazitäten, die sie nie ausschöpfen, nur weil sie beim ersten Vertragsabschluss vorsichtshalber zu groß eingestiegen sind. Ein realistischer Blick auf die eigene Projektanzahl spart auf Dauer mehr Geld, als jede Rabattaktion es könnte, zumal es bei Ahrefs ohnehin keine gibt.
Häufige Fragen zu Ahrefs Preisen (FAQ)
Wie viel kostet Ahrefs pro Monat?
Ahrefs kostet zwischen 27 EUR pro Monat für Starter und 1.394 EUR pro Monat für Enterprise. Dazwischen liegen drei Tarife. Lite, Standard und Advanced liegen bei jährlicher Abrechnung zwischen 119 EUR und 419 EUR pro Monat.
Gibt es eine kostenlose Ahrefs Testversion?
Eine klassische Ahrefs Testversion für die bezahlten Tarife gibt es nicht. Kostenlos nutzbar ist nur Ahrefs Free über Ahrefs Webmaster Tools, mit eingeschränktem Zugriff auf Site Explorer und Site Audit für die eigene, verifizierte Website.
Kann ich meinen Ahrefs Tarif wechseln?
Ja, ein Wechsel zwischen den Ahrefs Tarifen ist jederzeit möglich. Ein Upgrade wirkt sofort. Ein Downgrade tritt dagegen erst zu Beginn der nächsten Abrechnungsperiode in Kraft.
Ist die jährliche Abrechnung günstiger als die monatliche?
Ja, die jährliche Abrechnung spart bei Lite, Standard und Advanced bis zu 17 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlweise. Enterprise ist ohnehin nur jährlich buchbar. Bist du dir nicht sicher, ob du Ahrefs langfristig nutzt, zahle trotz des höheren Monatspreises zunächst monatlich. Wechsle erst nach ein bis zwei Monaten auf die jährliche Abrechnung.
Bietet Ahrefs Rabattcodes oder Gutscheine an?
Nein, Ahrefs vergibt laut eigener FAQ keine Rabatte auf seine Preise, auch keine zeitlich begrenzten Aktionen. Die einzige kostenlose Alternative: Ahrefs Free, dauerhaft nutzbar und ohne Zahlungsdaten.